Winterliche Schönheitsrezepte aus aller Welt
Hier eine kurze Liste der beliebtesten traditionellen winterlichen Gesundheits- und Schönheitsrezepte aus der ganzen Welt. Sie sorgen dafür, dass man auch in der dunklen Jahreszeit strahlt und glücklich, in Form und energiegeladen ist:
Saunen
5 Millionen und 2 Millionen: Das ist einmal die Zahl der Einwohner Finnlands und … die Zahl der Saunas dort. 2,5 Menschen pro Sauna? Hört sich für mich klasse an! Und Lappland liegt praktisch immer gleich um die Ecke, nicht wahr?
Und für die Masochisten da draußen: Recht beliebt ist dort auch ein bisschen Selbstgeißelung mit Birkenzweigen für die Durchblutung. Mir wird schon beim Gedanken daran ganz warm – das heißt natürlich beim Gedanken an die Sauna.
Hautnah erlebt habe ich auch die russische (und baltische) Leidenschaft für Banja (nicht zu verwechseln mit den heißen Quellen und Badehäusern [Banja und andere] in vielen Balkanländern). Die Eltern einer guten (russischen) Freundin bauen sich bei jedem Umzug eine neue Sauna.
Bei den koreanischen Han Jeung Mak handelt es sich um kleine, extrem heiße Hütten, ähnlich wie die Schwitzhütten der amerikanischen Ureinwohner oder die Temazcal der Maya.
Nächster Punkt auf der Liste: Eisbaden. Ja, ich weiß. Das ist ganz bestimmt keine Tätigkeit, die wärmt. Aber es macht trotzdem Spaß und ist gut für die Durchblutung, solange man durch den Kälteschock keine Herzattacke erleidet (oder sich den Rücken verrenkt, wie es mir einmal in einem Tauchbecken in der Schweiz passiert ist – nackt. Gott, wie erniedrigend!).
Außerdem ist es die perfekte Abkühlung zwischen den schwitzigen Saunagängen – wenn man es schafft, ein Loch in einen zugefrorenen See in der Nähe der Saunatür zu schlagen.
Aber wenn man sich lieber mehr bewegt, gibt es da immer noch Nordic Skiing. Ihr denkt, ich übertreibe jetzt, wenn ich das mit auf die Liste cooler Beauty-Traditionen für den Winter setze? Nein, überhaupt nicht. Diese Sportart ist einer der besten Fettverbrenner, die es überhaupt und ziemlich exklusiv nur in den Wintermonaten gibt. Und sie ist damit der Erzfeind des winterlichen Taillenspecks (der mit dem Alter schlimmer wird). Kann man in ganz Nordeuropa und eigentlich überall dort, wo Schnee und hügelige Landschaften sind, praktizieren. Oder wenn man Ski Skins hat und sich beim Bergauffahren mal so richtig verausgaben will.
Heiße Quellen
Hier wiederum kann man alle Sorgen vergessen, während man sich auf einer himmlischen Wolke von dampfendem, entspannendem Wasser treiben lässt. Macht am meisten Spaß, wenn es ringsherum schneit und der Dampf von der Oberfläche des Wassers aufsteigt. Findet ihr nicht auch?
Thermalquellen mit Schwefel sind super für die Haut (besonders wenn man unter Akne leidet). Und viele der anderen Mineralien im Wasser sollen ebenfalls sehr gesund sein. Dem Moorschlamm aus dem Hevizsee wird eine entzündungshemmende und heilende Wirkung zugeschrieben. Damit spricht in diesem Winter alles für ein Schlammbad in einem ungarischen Kurort.
Heiße Quellen sind überall auf der Welt zu finden – von Neuseeland (Hot Water Beach zum Beispiel) über Costa Rica, Australien, Grönland, Colorado bis Japan (hier Onsen genannt, Beppu ist DIE Onsen-Hauptstadt des Landes) … so ziemlich überall dort, wo früher mal Vulkane aktiv waren, gibt es einige wirklich wohltuende heiße Quellen.
Bäder
Für das Komplettvergnügen – Sauna, Dampfbad, kalte und heiße Bäder, Massagen, Peelings – solltet ihr euch in ein Badehaus begeben … italienische Therme, türkischer Hamam (auch in Städten wie Paris oder London zu finden) oder russisches Badehaus. Ist im Sommer ein angenehmes Beiwerk, aber ein unentbehrlicher Lebensretter im Winter, wenn die Haut trocken und die Stimmung am Boden ist und man die Winterdepression einfach nicht mehr loswird.
Falls Haut und Haar bei euch mehr Feuchtigkeit brauchen, könnt ihr entweder auf einen indischen Trick zurückgreifen und euch abends Kokosnussöl in die Haare einmassieren (wickelt euch ein altes Handtuch oder T-Shirt um den Kopf, bevor ihr euch aufs Kissen legt). Oder macht es wie die Japaner, die Kamelienöl für so ziemlich alles verwenden. Oder greift zu koreanischem Kukuiöl gegen trockene Haut oder gar zu einer Body-Butter aus neuseeländischem Manukahonig (ein bekannter Feuchtigkeitsspender).
Wie lauten eure internationalen Schönheitsrezepte für den Winter? Teilt sie uns mit! Nicht zuletzt dazu, dass wir sie auf unsere Liste der unentbehrlichen Aktivitäten für die kalte Jahreszeit setzen können.












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