Huch! Ich habe meinen Conditioner vergessen!
Es ist fürchterlich! Ich vergesse IMMER etwas, wenn ich in Urlaub fahre: Zahnbürste, Zahnpasta, meine Bürste… Kurz vor meinem letzten Urlaub in Verbier war ich noch auf einer Geschäftsreise unterwegs und schrieb meinem Mann – der zu Hause schon die Koffer packte – eine E-Mail, er solle doch an mein Shampoo und meinen Conditioner denken. Ich weiß nicht wie, aber die Mail ist scheinbar nie bei ihm angekommen und die Sachen blieben in Paris.
Und so blieb mir dann nur ein einfaches Shampoo für… Männer! Gut, ich hätte einfach nur in einen Schweizer Supermarkt gehen und mir neue Produkte mit einer weiblichen Duftnote kaufen können. Habe ich aber nicht. Vielleicht war ich einfach zu faul oder hatte es satt, immer mehr zu kaufen, obwohl ich zu Hause einen riesigen Produktvorrat habe.
Aber da mein Mann keinen Conditioner nimmt, musste ich mir was einfallen lassen. Die Lösung für mein Problem fand ich in der Küche: eine Flasche Olivenöl.
Warum Olivenöl? Dieses fabelhafte Öl hat zahlreiche Vorteile nicht nur für die Haut, sondern auch für die Haare:
Es ist feuchtigkeitsspendend.
Es verhilft mattem Haar zu natürlichem Glanz.
Es stärkt das Haar und hilft bei Spliss.
Es macht das Haar seidig und weich.
Es kann bei Anwendung auf der Kopfhaut Haarverlust vorbeugen.
Und wie verwendet man es?
Vor dem Duschen: Eine großzügige Menge erwärmten Olivenöls auf das Haar auftragen und das Haar in ein Handtuch wickeln. 20 bis 30 Minuten einwirken lassen und mit Shampoo auswaschen.
Während des Duschens: eine Mischung aus Olivenöl und Wasser in gleichen Teilen in das Haar einmassieren. 5 Minuten einwirken lassen und dann mit Shampoo auswaschen.
Vor dem Schlafengehen: das Olivenöl auftragen und über Nacht einwirken lassen. Die Haare in ein Handtuch einwickeln, damit das Bettzeug oder das Kopfkissen nichts abbekommt.
Zumindest blieb mein Haar so weich und glänzend und das Olivenöl überdeckte bzw. neutralisierte den Herrenduft.
Ist euch so etwas auch schon einmal passiert?












5 Kommentare
Tanja SAYS:
Liebe Chris,
also ich weiß nicht, diese Olivenöl-Nummer hat ja schon historischen Charakter. Aber gut, in der Not: Sicher ist Olivenöl pflegend fürs Haar (allerdings NUR äußerlich, es dringt nicht in die Faserschicht ein, hat nichts von einer Kittsubstanz für brüchiges Haar, geht nicht, physikalisch unmöglich), aber Dir dürfte aufgefallen sein, dass es auch NICHT den Effekt eines Conditioners hat. Wie auch, es wirkt nicht adstringierend, will meinen, der ph-Wert ist nicht sauer genug eingestellt. Und das sollte er sein , wenn das Produkt beim Entwirren der Haare helfen oder es besser kämmbar machen soll. Also: Olivenöl als Kur – okay. Aber bitte verbreiten nicht, Olivenöl würde Haarverlust vorbeugen, das ist ein Märchen. Oder lass mich wissen, wer das bewiesen hat, dann bin ich gern dabei…
Gruß, Tanja
9. April 2010 um 10:53
Chris SAYS:
Hello Tanja, thanks for sharing your point of view here ! Unfortunately I don’t understand all your comments, because German (nor English) is my mother tongue. Of course the purpose of this post is not to promote olive oil as a conditionner, but just a convenient alternative when you have nothing else available in a holiday bathroom. Normally I rather use it, like Argan oil, during my sleep. But for this special occasion (which, I hope, will not take place again!!!), it was helpful
9. April 2010 um 12:02
Loredana SAYS:
Ich habe ziemlich trockenes Haar, was bei Locken ziemlich oft der Fall ist und habe die Erfahrung gemacht, dass die Haare gepflegter aussahen mit einer Olivenölkur als mit Conditioner!
Meine Haare sind einfach viel geschmeidieger und gänzender nach der Ölivenölkur.
9. April 2010 um 17:52
Chris SAYS:
Danke Loredana für deinen Kommentar. Ich habe auch, danke der Hilfe von einem Home-made Cosmetics Fan, ein “Chantilly” vom Karite Butter benuzt. Die Erfahrung war lustig und ganz überzeugend.
11. April 2010 um 20:46
Pia SAYS:
Das mit dem Olivenöl hab ich auch mal ausprobiert, über nacht. allerdings hatte ich überhaupt nicht das gefühl das hätte irgendwas gebracht. ich habe den verdacht, dass dadurch, dass das handtuch aufgegangen ist meine durch das öl ja fast nassen haare eher strapaziert wurden indem sie über des handtuch auf meinem kopfkissen “gerubbelt” wurden als ich mich im schlaf bewegt habe oder sowas.
außerdem hab ich das öl nicht erhitzt. aber ich glaub das probier ich irgendwann nochmal aus!
18. April 2010 um 14:00
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