Ein Wochenende in Paris – und fit bleiben
In Paris gut auszusehen ist aus zwei Gründen eine Herausforderung. Nicht nur, dass alle Pariserinnen so toll gekleidet sind. Sie sehen obendrein auch noch alle schlank. Und das, obwohl es in Paris all die köstlichen Croissants, die tollen Käsesorten, die herrlichen Weine, das knusprige Brot und die cremigen Macarons gibt… Da ist die Versuchung groß, die Zeit auf Restaurantterrassen zu verbringen und feines Gebäck zu naschen!
Nun, Mädels, wenn ihr euch nicht einige zusätzliche Pfunde als Souvenir von eurer Parisreise mitbringen wollt, solltet ihr euch lieber überlegen, die öffentlichen Verkehrsmittel oder Städtetouren zu meiden und Paris stattdessen auf zwei Beinen zu erkunden. Kostet euch keinen Cent mehr, im Gegenteil!
Hier einige Adressen, wo ihr den Besuch netter Plätze gleich mit einem angenehmen Spaziergang oder einer Joggingrunde verknüpfen könnt, damit ihr nicht aus der Übung kommt und fit bleibt.
Wenn ihr im malerischen Viertel Montmartre untergekommen seid: Dort gibt es einen kleinen, aber sehr hübschen Park direkt hinter der Kirche Sacré-Coeur: Marcel Bleustein Blanchet. In diesem sich über mehrere Ebenen oder Terrassen erstreckenden Garten könnt ihr eure Beine auf dem Amphitheater dehnen und euch dabei an der schönen Aussicht auf den Osten von Paris erfreuen. Und bitte, nehmt ja nicht den Funiculaire, die Standseilbahn, um Sacré-Coeur zu erreichen, sondern stattdessen lieber die Treppen.
Befindet sich eure Unterkunft direkt im Stadtzentrum, könnt ihr euch morgens beim Joggen im Jardin des Tuileries – dem Garten der ehemaligen königlichen Residenz – in Schwung bringen. Ich liebe seine Labyrinthe, die Brunnen mit den Stühlen drum herum, die Boote zum Spielen für Kinder und die herrlichen Monumente und Plätze, die ihn umgeben: Louvre, Orangerie, Place de la Concorde. Lauft einfach quer durch diesen Garten, statt die Metro zwischen Concorde und Louvre zu nehmen (vier Haltestellen)!
Vom lebhaften Studentenviertel oder dem Viertel St. Germain (Rive Gauche) aus bietet sich der Jardin du Luxembourg, kurz „Luco“ genannt, an. In diesem hübschen, großen, blühenden Park gibt es Tennisplätze, einen großen Brunnen in der Mitte und Leute, die sich hier in Kampfkünsten üben. Eine wunderbare Quelle der Inspiration.
Nicht weit entfernt vom Jardin du Luxembourg machen ein See und die „Hügel“ im 14. Arrondissement einen Abstecher in die Parkanlage Montsouris besonders lohnenswert. Nach dem Besuch von Montmartre und dem Parc des Buttes Chaumont gewinnt ihr im Garten Montsouris noch an Höhe. Dort werden viele Filme gedreht und jeden Sonntag finden zahlreiche Sportveranstaltungen kostenlos statt.
Wenn es euch nichts ausmacht, Zeit in der Pariser Metro zu verbringen, fahrt zum Château de Vincennes oder in den Bois de Boulogne, die sich beide am äußeren Ende der Stadt befinden. Mit den großen Wäldern, Seen und Fahrrad- und Rollerwegen kommen sportliche Frauen in diesen Parks voll auf ihre Kosten. Man kann dort Fahrräder und Tandems ausleihen.
Vergesst nie, Pflaster auf eure Streifzüge mitzunehmen. Als Tourist ist man viel zu Fuß unterwegs. Und wenn man dazu noch Sport treibt, können einem schnell die Füße wehtun. Ich selbst laufe sehr viel in Paris und komme nicht daran vorbei, Blasen zu haben! Das hier sind meine persönlichen Lösungen dafür, weiter Spaß zu haben und gut auszusehen: 1) Schuhe so oft wie möglich wechseln, um Scheuern zu vermeiden, 2) stets ein Pflaster gegen Blasen dabei haben. Sehr praktisch, wenn man schnell Abhilfe schaffen muss und dabei weiter laufen und joggen will! Noch besser: vorbeugen.












2 Kommentare
Laura SAYS:
Der Artikel macht richtig Lust, endlich mal wieder durch Paris zu laufen. Danke für die tollen Tipps. Ich finde es aber schade, dass in diesem Blog so viel Hansaplast-Werbung gemacht wird.
16. November 2010 um 11:11
Chris SAYS:
@Laura: thanks for your comment. I’m glad you enjoyed this post about Paris, where I live! When it comes to the mention of Hansaplast products, I will pass the info to the relevant persons.
16. November 2010 um 21:50
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