31. Januar 2011, 12:50 / Jeden Tag

Die falsche Bräune


von Lynne

In der kalten Jahreszeit bemerke ich wieder, wie sich eine Sache durch die Büros meiner Redaktionen zieht – die falsche Bräune. Der Winter fällt ein, verschließt das Sonnenlicht und die Haut wird blasser und blasser. Man merkt es vielleicht an dem eigenen Make-up, das man aufträgt. Die Farben scheinen weniger zu harmonieren, selbst abgetönte Nuancen wirken plötzlich sehr hart und aufgesetzt. Und viele Damen und auch Herren scheinen ihren Teint nicht mehr zu leiden und überlegen sich, wie sie Abhilfe schaffen.

Aber welche Möglichkeiten bieten sich für eine frische, sonnengeküsste Haut auch im Winter, wenn man sich so einfach wohler fühlt?

Bronzer scheint für viele die Allzweckwaffe schlechthin zu sein! Die Bräune in Puderform, ob lose, gebacken auf Mineralbasis oder kompakt gepresst kommt gleich welcher Jahreszeit gut an, aber gerade im Winter sieht man dann doch oft die verräterischen, manchmal sogar fleckigen Ränder auf Wangen oder Stirn. Weniger ist definitiv mehr. Auch sollte man nie die gleiche Nuance von Bronzer benutzen wie in den Sommermonaten! Was während der warmen Jahreszeit den gesunden Glow schenkt, wird im Winter schnell patschig auf blasser Haut. Sicherer geht man mit dem Produkt um, wenn man mit einem ordentlichen Pinsel den Bronzer mit leichter Hand auf die Punkte aufstäubt, die von der Sonne natürlicherweise zuerst “geküsst” würden: Nasenrücken, Wangen, Stirn und Kinn. Auch sollte man sein Ergebnis bei Tageslicht und nicht im Kunstlicht des Badezimmerspiegels beurteilen, um grobe Patzer zu vermeiden. Fühlt man sich dann immer noch zu blass, lässt sich das Produkt mit einer weiteren zarten Lage intensivieren. Das Gute in jedem Fall: es lässt sich sofort und problemlos wieder abwaschen, wenn man doch ein wenig zu tief in das Bronzer Compact gelangt hat.

Die permanentere Methode ist hingegen Selbstbräuner. Viele Firmen bieten Selbstbräuner auf Cremebasis für Gesicht und Körper an, die die Haut eine kleine Weile getönt halten ohne dabei schädigend zu sein wie echtes Sonnenlicht. Das Problem aber auch hier – schnell passieren Anwendungsfehler! Die wenigsten Selbstbräuner sind derart “narrensicher”, dass auch genau das Ergebnis erzielt wird, das man sich wünscht. Um die Haut optimal vorzubereiten, empfiehlt sich ein Peeling, das Hautschüppchen entfernt und die Hautoberfläche schonend glättet. Anschließend unbedingt zuerst an einer unauffälliger Stelle das gewählte Produkt testen, um später nicht wie eine Mandarine auszusehen und die Hände immer gut waschen oder das Produkt mit speziellen Handschuhen aus Kunstfaser auftragen. Diese wirken wir ein großflächiger Pinsel und saugen das Produkt nicht auf, sondern verteilen es gleichmäßig auf der Haut. Auch gilt zu bedenken: nahezu jeder Selbstbräuner, selber die leichtesten Nuancen, dunkeln an der Luft nach. Seid geduldig und gebt eurem Resultat mindestens ein bis zwei Tage, um die volle Wirkung zu entfalten, ehe ihr eine Schicht nachlegt. Dann habt ihr auch wirklich länger andauernde Freude an eurer Winterbräune, wenn es schon so viel Mühe ist, überhaupt dorthin zu gelangen.

Und dann gibt es noch die wahren Sonnenanbeter, die sich kein Stück in ihrer Haut wohl fühlen, wenn sie nicht in schönem Bronze leuchtet. Und da scheint der Gang auf die Sonnenbank schon fast einem Ritual zu gleichen. Aber auch die Sonne aus der Steckdose kann gefährlich sein! Gewiss wird Lichttherapie zu dermatologischen Zwecken eingesetzt, dies sei einmal ausgeklammert, aber sanfte Eitelkeit hin oder her – wer auf das Solarium auf keinen Fall verzichten kann, sollte sein Sonnenstudio richtig unter die Lupe nehmen. Wichtig ist, dass die Geräte des Studios TÜV geprüft sind. Selbst für den Laien einfach an entsprechenden Siegeln zu erkennen! Auch sollte man um Sonnenstudios mit Münzeinwurf ohne beratende Fachkraft vor Ort einen Bogen machen. Seid ihr nicht vorgebräunt, lieber sanft herantasten mit kürzeren Bräunungszeiten, als sich wie ein Hühnchen auf dem Grill direkt 30 Minuten non-stop unter die UV-Licht-Wanne zu begeben. Und gönnt eurer Haut definitiv Erholungsphasen und schützt sie vor dem Austrocknen mit Lotion.

Ich sage es ganz ehrlich – ich halte für mich persönlich von Bräune, sei sie noch so gesund und glowy, nicht viel. Für mich stellt Bronzer ein Effektprodukt dar, das ich gerne hin und wieder anwende, aber würde man mich vor die Wahl “entweder, oder” stellen, würde ich mich gegen falsche Bräune und für mein Blasshäutchen entscheiden. Trotzdem finde ich, dass je nach Typ, ein bronzefarbener Teint durchaus edel wirken kann – wenn es natürlich gehalten ist! Und genau das scheint mir wirklich eine Herausforderung zu sein als Kosmetikanwenderin. Es eigneten sich für die wenigsten Beauties als “Produkt für die Schnelle”, wenn man morgens wenig Zeit hat.

Es interessiert mich aber, warum sich Leute die falsche Bräune wünschen und vielleicht sogar auf die Sonnenbank gehen, um sie sich das ganze Jahr über zu erhalten? Und wieso greifen Leute besonders im Winter zu Bräunungsprodukten? Liegt es daran, dass einem im Winter die milde “Winterdepression” ereilen kann, der man mit dem Hauch von Sonne auf der Haut entgegen wirken kann?

Seid ihr Fans von Bronzer, Selbstbräuner oder sogar Sonnenstudio? Woran liegt’s? Helft mir auf die Sprünge!

Lynne

Foto: manwalk / pixelio.de

25 Kommentare

  • Tarlangwen SAYS:

    Eindeutig Bronzer!
    Selbstbräuner sehen bei mir immer Karotte aus und vom Sonnenstudio bekomme ich Sonnenbrand – außerdem “stinkt” die Haut danach.

    Bronzer also, und welche Farbe?
    Ich greife immer (!!!) zu dem Farbton für blondes Haar – zwar bin ich dunkelhaarig, aber seeeehr blass, vor allem im Winter.
    Momentan ist es von “Maybelline New York” der “Terra Sun Bronzing Powder” in der Farbe “Light Bronze 01″.
    1. Richt gut,
    2. Toller Glow
    3. Bei mir nicht zu orange-stichig :)

    31. Januar 2011 um 15:01

  • Nicci SAYS:

    Toller Post!
    Aber ich persönlich halte nichts von künstlicher Bräune. Liegt vielleicht daran, dass ich von Natur aus einfach weiß bin. Egal ob Sommer oder Winter, meine Haut bleibt weiß. Außer ich habe einen Sonnenbrand, dann ist sie rot.
    Früher bin ich trotzdem im Winter gerne ins Solarium gegangen, weil auch dieses künstliche Licht den Körper Endorphine ausschütten lässt. Aber dann kam der schwarze Hautkrebs und deshalb rate ich jedem davon ab!

    Aber warum überhaupt künstliche Bräune? Ich glaube, dass es nur ein Problem der Gesellschaft ist. Ich habe mir oft genug, aber vor allem im Sommer, von fremden (!!) Leuten anhören müssen “Oh Gott, machst du einen auf Geist, oder was? Geh’ mal ins Solarium.” (Übrigens ein sehr netter Spruch, wenn man bedenkt, dass ich gerade wegen des Solariums schon im Alter von 18 Jahren mit Hautkrebs konfrontiert wurde … )
    Ich stehe zu meiner Blässe, egal in welcher Jahreszeit und ich finde, vor allem im Winter kann jeder zu seiner Blässe stehen. Schließlich ist diese natürlich. Ganz getreu dem Motto: Looking good no matter what. :)

    31. Januar 2011 um 15:31

  • Lathalia SAYS:

    Eindeutig natürliche Adelsblässe!

    Bin mit einer Lichtallergie (Lichtutikaria) gestraft/gesegnet wurde, habe ich eine gute Ausrede nicht der blöden Bräunemode folgen zu müssen und werde inzwischen auch nichtmehr negativ auf meine blasse Haut angesprochen.

    Ich liebe meine Haut so, wie sie ist, selbst wenn mich das im Sommer viele Liter Sonnenschutz kostet. Für mich kleines Vampirchen ist demnach die Sonnenbank kein geeigneter Sarg-Ersatz. ;)

    31. Januar 2011 um 15:49

  • Mirjam SAYS:

    Ich persönlich stehe im Winter zu meiner Blässe. Ich brauche keinen Bronzer. Gelegentlich wird er zum Konturieren herangezogen aber selbst das nur selten. Sonnenstudio, Selbstbräuner und Co. müssen ohne mich auskommen.
    Ich bin von natur aus ein ziemlich heller Hauttyp, da werde ich auch im Sommer nicht sonderlich braun, also gibt es keinen so großen Unterschied bei mir zwischen Sommerhautfarbe und Winterhautfarbe (abgesehen von den Sommersprossen ; ) )
    Schöner Blog-Post!

    31. Januar 2011 um 16:39

  • Verena SAYS:

    Nichts von allem! Ich bin von Natur aus total weiß – Sommer wie Winter und stehe dazu. Habe rötliche Haare und da sieht Bronzer einfach total bescheuert aus. Von Bräunungscreme halte ich nix und Sonnenbank ist jawohl das letzte. Warum denn auch noch für Hautkrebs Geld ausgeben!? Mal abgesehen, dass es bei mir sowieso nix bringen würde^^ Ich denke, dass die meisten all diese Produkte einfach aus Eitelkeit und Anerkennung in der Gesellschaft benutzen. Ich werde nämlich gerade im Sommer sehr oft negativ auf meine Haut angesprochen. Das muss man sich mal überlegen… haben die Leute nichts besseres zu tun?

    31. Januar 2011 um 19:07

  • Yume Tsukama SAYS:

    Auch wenn man mich hier bestimmt gleich in der Luft zerreißen wird:

    Ich mag die Sonnenbank. Ich mag sie nicht ausgiebig, ich mag sie nur kurz (max. 10 Minuten alle zwei/drei Wochen) und nur ganz, ganz leicht (also das Gerät mit den wenigsten UVA/UVB-Strahlen, was es gibt). Ich mag es nicht wegen der Bräune allein, im Winter vor allem mag ich es wegen der 10 Minuten molliger Wäre und Licht (nur mit den speziellen grün gefärbten Augenschützern!!!). Ich mag es, weil ich danach entspannt bin und gut gelaunt. Zugegeben, ich bin kein Frischluft-Spaziergeh-Fan, selbst wenn das denselben Effekt haben mag, mir ist das Winter einfach zu eisig, auch wenn die Wintersonne mal scheint.

    Deshalb mag ich das Solarium. Ich bin auch kein Brathähnchen und die Bräune? Die ist eh schwindend gering…. Es hat rein “psychologische” Gründe.

    1. Februar 2011 um 13:13

  • Lynne SAYS:

    @Tarlangwen Ich habe auch einige Bronzer (wenn auch wirklich wenige) im Köfferchen und nahezu alle sind “Blond-Nuancen”. Und am liebsten habe ich sie auch matt, weil ich scheinbar mit den Produkten, die leichten Glitzer haben, nicht umgehen kann, weder an mir noch an anderen.

    1. Februar 2011 um 20:01

  • Lynne SAYS:

    @Nicci Freut mich sehr, wenn dir der Post gefallen hat und vielen Dank für dein tolles Feedback. Da konnte ich mich persönlich 1:1 wiederfinden, denn diesen Vergleich mit dem Geist oder einer weißen Wand kenne ich auch noch. Komischerweise fällt mir dabei auf, dass ich ihn trotzdem schon einige Jahre nicht mehr gehört habe… Sehr interessant fand ich deinen Punkt zum Ausschütten von Glückshormonen durch (Kunst-)Sonnenlicht. Ich selber habe ja keine wirklich Sonnenbankerfahrung, aber hast du das damals richtig so wahrgenommen, dass es dir besser ging gebräunt?

    1. Februar 2011 um 20:04

  • Lynne SAYS:

    @Lathalia Du kleines Vampirchen! ;)

    Sonnen- und Lichtempfindlichkeit kann natürlich auch ein Fluch sein. Macht sich das auch bei bewölktem Wetter bei dir bemerkbar?

    1. Februar 2011 um 20:06

  • Lynne SAYS:

    @Verena Interessant, dass du regelrecht negativ darauf angesprochen wirst. Nun, ich vermute, was früher einfach “vornehme Blässe” darstellte, wird heute allzu oft als “krank” gedeutet während brauner Teint gesund wirkt. Wobei es da eben so einen schmalen Grat gibt… Aber wie bemisst man diesen?

    1. Februar 2011 um 20:08

  • Lynne SAYS:

    @Mirjam Magst du denn deine natürliche Bräune, so weit sie entsteht, denn im Sommer leiden, oder trägst du bewusst einen Sun Blocker auf?

    1. Februar 2011 um 20:13

  • Lynne SAYS:

    @Yume Ach, Unsinn, keiner wird dich dafür in der Luft zerreißen! Ich persönlich und sicher andere finden es gut, auch mal die andere Meinung zu lesen! Gehst du denn nur im Winter oder auch im Sommer auf die Sonnenbank? Und nach welchen Kriterien hast du dein Sonnenstudio ausgesucht bzw. wie ist es eingerichtet?

    1. Februar 2011 um 20:16

  • anni SAYS:

    Ich geh auch auf die Sonnenbank aber man sieht es irgendwie kaum bzw nur sehr sehr wenig, grade so das ich nicht zu kränklich ausseh ich gehe vll 1x die Woche bzw manchmal auch 1x in 2 Wochen 7min drauf. Und ich finde es okay, nicht zu doll . Bronzer benutze ich auch gerne und im Sommer bin ich 1000x bräuner wie als wenn ich auf die Sonnebank geh.

    1. Februar 2011 um 21:53

  • Lena SAYS:

    Sehr schöner Post! Selbstbräuner benutze ich gar nicht. ( nur einmal mit 16, aber da hat sich jeder gewundert wieso ich so braune Beine habe und der Rest so hell ist :-) )
    Bronzer sehr selten. Ich teste mich immer mal wieder ran, aber werde nicht wirklich warm damit. Hab noch nie einen schönen matten Bronzer für helle Haut gefunden. Und die anderen können halt schnell orange aussehen.
    Wenn dann aber auch nur im Sommer. Im Winter find ich gehört Blässe dazu. Und ich mag meine auch.
    Aber im Sommer nervt es schon manchmal wenn man so käsig ist.

    Doch einen positiven Effekt hat es auch. Wir Hellhäutchen bekommen nicht so schnell Falten und bleiben länger jung! :-)

    1. Februar 2011 um 21:57

  • Layare SAYS:

    Ich halte nichts von künstlicher Bräune. Die Tage (im Jahr) an denen ich Bronzer auftrage kann ich an einer Hand abzählen ;)
    Sonnenbank geht schon mal gar nicht und für Bräunungscreme – keine Zeit und zuviel Aufwand.

    Im Sommer habe ich meine “gesunde” Bräune, wobei ich nicht extra in die Sonne gehe, sondern meine Zeit im Schatten verbringe.

    Ich hab letzte Woche auch schon eine Kollegin angesprochen, weil sie ganz fürchterlich aussah. Davon abgesehen, dass sie eh schon auf die Sonnenbank geht, hatte sie auch noch viel zu dunkles MakeUp + Bronzer drauf, das sah aus, als wäre sie ein verbranntes Hühnchen. Habs ihr gesagt und hoffe, dass sie weiterhin mit mir spricht ;)

    1. Februar 2011 um 22:31

  • Yume Tsukama SAYS:

    Liebe Lynne, liebe Mitkommentatorinnen,

    vornehmlich geh ich im Winter, wenn mir das Licht “fehlt”, die Wärme.

    Das Studio ist bei mir um die Ecke, daher bin ich drauf gekommen mich dort mal beraten zu lassen. Grund war damals ein bisschen zarte Bräune für meine Hochzeit zu bekommen. Dann aber habe ich festgestellt, wie gut es mir auch “seelisch” tut.

    Die Beratung vor Ort war mir dabei extrem wichtig, weil es zu der Zeit auch in den Medien rumging, wie schlecht manche Solarienbetreiber ihre Kunden “behandeln” (also nicht gescheit beraten, über Risiken aufklären, keine Zertifikate von Schulung, keine TÜV-Prüfung, etc. etc.). Das Studio, in das ich gehe war in Sachen Beratung, Aufklärung und Zertifikate sehr gut (und aktuell!) aufgestellt. Das hat mich dann überzeugt. Ich wurde über die Geräte, meine Haut und allem Zipp und Zapp beraten.

    Seither besuche ich, wie gesagt, vorneh,lich in den kalten, “dunklen” Monaten alle zwei/drei Wochen die Sonnenbank.

    2. Februar 2011 um 13:37

  • eda SAYS:

    Frei nach dem Motto “der Adel war schon immer blass” – ich liebe meinen Porzellanteint und werde oft positiv darauf angesprochen. Klar gibt es immer welche, vor allem im Sommer, die mir dann sagen, ich solle mal ein bisschen Sonne tanken, aber ich bleibe lieber im Schatten und lese ein gutes Buch ect.
    Für ein paar Endorphine im Winter schnuppere ich einfach an Sonnencreme, bzw. Creme mich damit ein, dann hat auch meine Umgebung etwas von meiner Sommerlaune =)
    Von der Bräunungswut mancher Leute könte ich Kopfschmerzen bekommen. Ich bin ja nun, wie Nicci, näher am Thema Krebs als andere. Bei mir ist es zwar kein Hautkrebs, trotzdem kann ich nicht nachvollziehen, wie Leute ihre gesundheit so auf’s Spiel setzen können. Und die meisten sehen mit 25 schon au wie 40 – ist doch eklig!

    3. Februar 2011 um 16:07

  • Dita SAYS:

    Ich bin als Teenager eine Zeit lang ins Solarium gegangen, aus zwei Gründen:

    Ich hatte aufgrund einer Neurodermitis Ausschläge im Gesicht und gerade als junges Mädchen litt ich sehr darunter.

    Der zweite Grund war, wie auch andere hier es schon erwähnten, dass ich sehr oft von Schulkameraden auf meine Blässe angesprochen wurde, und es irgendwann einfach nur genervt hat. Ich wollte einfach nicht mehr blass sein.

    Naja, irgendwann wurde die Neurodermitis besser, ich selbstbewusster und somit weniger angreifbar ;-) . Ausserdem werden Menschen, so habe ich die Erfahrung gemacht, mit zunehmendem Alter taktvoller (leider nicht alle..) und verkneifen sich solche- meiner Meinung nach unnötigen Kommentare.

    Herzliche Grüße,
    Dita

    4. Februar 2011 um 11:23

  • Lathalia SAYS:

    @LYNNE

    Bewölkt ja, aber mehr oder minder. Das kommt halt ganz auf die Strahlung an. Es ist ja weniger die Helligkeit als die tatsächliche Strahlung, die meine Haut trifft. Das variiert von Jahreszeit zu Jahreszeit, von Monat zu Monat, aber auch die tägliche Sonnenstrahlung unterliegt ja Schwankungen. Je nachdem wie Reaktiv unsere Leuchtkugel im All ist, muss ich auf meine Haut aufpassen.

    Daher eine Seite, die ich als Lesezeichen führe:
    Die Solarmessungen und Strahlungsvorhersage der des Leibniz-Instituts in Kiel.
    http://www.ifm-geomar.de/index.php?id=1516&no_cache=1

    4. Februar 2011 um 22:23

  • Aleera SAYS:

    ganz viele karotten essen, dann wird die haut auch blonder muhahahahaa. ich bin intelligent!

    6. Februar 2011 um 20:19

  • Victoria SAYS:

    Genau mein Thema im Moment :D . Früher hab ich auch nie verstanden wie man dunkler Haut hinterherrennen kann, im Sommer ist sie ganz schön, aber sonst hab ich meine Blässe weiße Haut geliebt. Solange bis ich letzten Frühlings ins Krankenhaus gekommen bin und sie sich in grün blau durschimmerndes Pergament verwandelte. Auslöser waren starke Tabletten und die Krankheit selbst die lange dauerte zu überwinden. Seitdem war ich nicht mehr bleich sondern krank, nicht mehr weiß sondern blau grünschimmernd. Ich hasste es plötzlich zu hören wie krank ich aussähe und die fremden Leute die höfflich fragten ob alles in Ordnung mit mir wäre. Ich liebe Schminken aber ich hasste es mich schminken zu MÜSSEN. Darum gehe ich ins Sonnenstudio, ich bin ich nicht wirklich braun viel eher natürlich, lebendig und gesund :) und ich bin heilfroh das ich mich Morgens wieder im Spiegel angucken kann und auch mal ungeschminkt auf die Straße gehen darf ^^
    Vicky

    6. Februar 2011 um 23:15

  • Aleysha SAYS:

    Nein, keine Kunstbräune, ich habe Sommersprossen. Dafür möglichst viel Sport, auch draußen, um nicht blass, sondern nur hellhäutig auszusehen. Das ist nicht das Gleiche.

    9. Februar 2011 um 11:56

  • Angela SAYS:

    Ich kann es mir jetzt echt nicht verkneifen mal etwas zu posten.
    An alle die sich hier über Solarien auslassen sei mal gesagt, dass es viele Menschen mit Stimmungsschwankungen (Depression) gibt, denen durch die künstliche Sonne sehr geholfen werden kann. Neurodermitis kann durch künstliche Sonne (natürlich auch vernünftig dosiert) gelindert werden.
    In unseren Breitengraden haben wir leider zu wenig Sonnenlicht und dadurch einen Vitamin
    D Mangel, auch da hilft das Solarium.
    Wichtig ist, das man eine vernünftige Dosierung an Sonnenlicht über sich ergehen läßt.
    Ich gehe seit vielen Jahren hin und wieder ins Solarium um eine reine Haut zu bekommen, wichtig ist die Pflege vor- und nachher, wie auch in der wirklichen Sonne.
    Im Sommer würde ich mich niemals in die pralle Sonne legen, weil man dort viel zu schnell verbrennt und die Haut austrocknet. Jeder Sonnenbrand ist ein Hautkrebsrisiko.

    Ich wollte es jetzt einfach mal loswerden, vielleicht wissen viele Leute gar nicht, das es nicht immer so ist, wie es in den Medien dargestellt wird.
    Ein gutes Solarium erkennt man schnell am geschulten Personal, dass den Kunden kompetent und ausführlich berät.

    21. Februar 2011 um 01:40

  • Hiclusive SAYS:

    Wenn der Selbstbräuner nicht so stinken würde, dann würde ich den bevorzugen. Die natürliche Sonne in Maßen bringt das beste Ergebnis!

    24. März 2011 um 19:37

  • Marion SAYS:

    Hallo all Ihr Lieben.
    Also was Angela sagt, ist genau der Punkt. Solarium ist dann gut, wenn es eine therapeutische Wirkung erzielen soll. Egal ob Depression, Wohlbehagen oder Behandlung für die Haut. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Haut nach wenigen Bestrahlungen negativ verändert hat. Ich plädiere für die Jahreszeiten. Im Sommer ist die Sonne o.k. und im Winter sollte die Haut Zeit haben, sich zu erholen. Ein blasse Haut kann man wunderbar mit dezentem Make up und Rouge zur Geltung bringen. Das ist eben die Natur. So wie wir im Sommer aktiver sind, ist es keine Schande, im Winter etwas geruhsamer und genüsslicher zu sein. Warum kämpfen nur alle immer wieder dagegen an, statt es im positiven anzunehmen und zu genießen. Wir können in jeder Jahreszeit schön sein und vor allem abwechslungsreich.

    18. April 2011 um 18:46

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