Sitzt, passt und hat Luft – mein eigenes Ich!
Das Suchen und Finden nach dem eigenen Ich. Eigentlich begleitet es uns unser ganzes Leben, oder? Was steht uns? Wer sind wir? Wie fühlen wir uns wohl? Wir verändern uns, Geschmäcker wechseln und so auch unser Aussehen. Die Sachen, die wir tragen, die Art, wie oder ob wir uns schminken und wie wir unsere Haare frisieren. Manche treffen den Nagel direkt auf den Kopf und finden ihr eigenes Ich, das ihnen am besten passt und das zu ihnen gehört, andere suchen länger danach bis sie sich rundum wohl fühlen und wieder andere probieren einfach immer mal wieder etwas anderes aus oder erfinden sich am laufenden Band gar neu – auch das kann das eigene Ich sein. Und meist kann man es erkennen, wo eine Art aufgesetzt wirkt und wo jemand mit seinem Auftreten von innen heraus einfach blüht. Wie erkennt man, was wirklich sein eigenes Ich ist und wie beeinflusst uns unsere Umgebung in der Entscheidung, welche Klamotten oder welche Frisur wir tragen? Diese Frage begegnete mir kürzlich im Alltag.
Mein ganzes Leben lang schon hatte ich halbwegs welliges Haar und um die Stirn herum immer kürzeres Haar als auf dem Rest meines Kopfes. Je kürzer, umso welliger. Man nannte diese kleinen Kringel charmant “Engelslöckchen” und irgendwie war ich immer etwas Besonderes damit. Dann wurde ich älter.
Und ich kam in das Alter, in dem Frauen beginnen sich für dekorative Kosmetik, Mode und Frisuren zu interessieren und sich mit Glätteisen und Lockenstäben vergnügen. Ich habe kein Problem damit, dass man etwas an sich ändert, das einen stört – man soll sich so herrichten, wie man sich wohl fühlt, egal ob dies nun bedeutet, dass man sich so lässt, wie man ist, oder dass man sich verändert. Ich war schon immer tolerant der Meinung anderer gegenüber. Was ich noch nie leiden konnte, war, wenn mir diese Meinung aufgedrückt wurde.
So kam es dann, dass meine “Engelslöckchen” mit zunehmendem Alter auf immer mehr Gegner stießen. Als ich anfing, öffentlich Videos über meine Schminkbegeisterung bei YouTube hochzuladen, entband ich damit meine Umgebung der Höflichkeitsetikette des Real Life und ließ jede Meinung zu, die irgendwem irgendwo aus den Gehirnwindungen purzelte. Meine “Engelslöckchen” stießen nicht auf Toleranz.
Irgendwann habe ich mich tatsächlich gefragt, wie das eigentlich so ist – dieses therapeutische Haareglätten. Welchen Wert hat es für den Anwender? Welche innere Erfüllung? Würde ich vielleicht mit glatten Haaren “besser” aussehen? War dies vielleicht etwas, gegen das ich mich aus purem kindlichen Leichtsinn sträubte? Diese ganzen Fragen füllten nach und nach den Beauty-Teil meines Gehirns vollständig aus und platzten, als mich eines Tages meine Friseurin nichtsahnend fragte: “Soll ich sie noch glätten oder nur föhnen?”
“Ach, wieso nicht? Glätten, bitte,” entfuhr es mir prompt aus dem Bauch heraus.
Als sie sich langsam durch mein kurzes Stirnhaar kämpfte und ich meine Haare schreien hörte, “Au, au! Wie kannst du nur? Wir sind auch so trocken und strapaziert! Hexe, Hexe!”, da zweifelte ich schon an meinem Verstand. Kurz darauf hingen sie kerzengerade an mir herunter und machten aus meinem Kürbiskopf einen noch “kürbis-igeren” Kopf, der jetzt vollkommen überproportional zu wirken schien. Ich ließ mein Haar aber tapfer hängen – und bekam daraufhin eine regelrechte Obsession mit ihnen. Tagelang.
Steht’s mir? Steht’s mir nicht? Kürbiskopf oder Mega-Kürbiskopf?
Kurze Zeit später war ich einkaufen. Irgendwie sah das neue, schnieke Outfit erstaunlich gut aus und die Haare schienen jedes Teil auf erstaunliche Weise zu einem Ganzen zu vereinen wie ich mich so im Spiegel anschaute. Ja, es gefiel mir. Ich beschloss also, ein Glätteisen muss her. Vielleicht war das der Schlüssel zu mehr Selbstbewusstsein mit Klamotten, die zugegeben eine weitere Baustelle von mir darstellen. Der Kauf des Haarbändigers verschob sich aber. Meine Schneckenartigkeit forderte so viel Zeit, dass ich ihn einfach nicht unterbringen konnte.
In meiner natürlichen Umgebung schminkte ich mich am nächsten Tag wieder wie gewohnt, gerne nämlich so, dass man auch sieht, dass ich Make-up trage und nicht nur ein Hauch von gar nichts. Ein Augen-Makeup zauberte ich, das eine taupe-braune Nuance hatte und die Lippen ließ ich kaffeecréme-zart erscheinen. Ich ließ das neue Ich mit glatten Haaren verschmelzen mit dem gewohnten Ich, das braunen Lidschatten und kaffeecréme-zarte Lippenfarbe trägt. Mitten in meinem Schminkelement checkte ich dann kurz mein Aussehen im Spiegel – und hätte ihn im exakt selben Moment am liebsten schreiend von der Wand gerissen. Ich sah aus wie eine “aufgedonnerte Männerfresserin”. Der Typ Frau, dem man sofort ansieht, dass er stundenlang im Bad steht, jeder Millimeter ist mindestens zehn Mal durchdacht aus alleine einem Zweck – Jagd. Auf Männer. Rrrr.
Für wen nochmal habe ich das gemacht? Wirklich für mich? Ernsthaft?
Regelrecht in Erschrecken bin ich entbrannt, hatte den ganzen Tag eine furchtbare Laune. Ich wusste nie, dass ich so aussehen könnte. Wie befremdlich, wie nicht-Ich, wie verstörend. Es hat mich förmlich in eine Krise befördert, empört, bis ins Mark erschüttert. Ich war nicht Ich.
Ich habe mir noch nie mit so viel Genuss die Haare gewaschen. Oder zugesehen, wie die kurze Stirnpartie zu wirren Wellen und halben Locken trocknet. Es war fabulös. Es war erfüllend. Es war natürlich. So, wie man mich geschaffen hat. So, wie ich kein Problem mit mir habe. Warum sollte ich mich dann daran stören, wenn andere ein Problem mit meinen Engelslöckchen haben? “Deine Löckchen da solltest du aber glätten, die sehen ja so ungepflegt aus!”
Schluss.
Looking good, no matter what? Aber ja!
Und ich erweitere sogar: Be yourself, no matter what!
Ich habe störrische Löckchen an der Stirn. Ich habe trotzdem perfektes Haar!
Da habt ihr’s! Nehmt mich, wie ich bin. Ich liebe es nämlich.
Und was ist euer eigenes Ich?
Eure
Reni & “die Gurus”











98 Kommentare
Loredana SAYS:
Echt ein sehr schöner Artikel, der zum Denken anregt! (:
12. April 2010 um 14:54
ALINE SAYS:
Wunderbar! & soooo wahr
12. April 2010 um 17:19
nagarazoku SAYS:
Ein toller Artikel, echt klasse! Ich hatte ehrlich gesagt auch so ein ähnliches Erlebnis.
Seit ich mit dem Schminken angefangen habe, störe ich mich an meiner Brille. Davor hat sie mir eigentlich nie etwas ausgemacht, aber ich war der Meinung durch die Brille würde man meine ganzen Bemühungen gar nicht sehen und überhaupt wäre ohne sie alles besser. Erst mit der Zeit erkannte ich, dass die Brille mir einen Vorteile verschafft, den ich bis dato nicht zu schätzen wusste: Durch meine Kursichtigkeit nimmt sie alles ein wenig zurück. Egal wie tief ich in den Farbtopf greife, egal wie ausgefallen der Lidstrich ist, wenn ich in den Spiegel sehe und denke “Autsch, way too much!” – sobald ich meine Brille aufsetze, wird das “too much” zu “genau richtig” zurückgenommen und ich kann fröhlich in den Tag starten. So richtig aufgefallen ist es mir erst, als ich zum ersten Mal in meinem Leben Kontaklinsen trug. Ich war geschminkt wie immer, aber auf einmal wurde mir von vielen Leuten gesagt, dass ich heute wohl etwas mit dem Make-up übertrieben hätte. Inzwischen liebe ich meine Brille in Kombi mit meinem Make-up, weil sie mir wirklich erlaubt, tagsüber Dinge auszuprobieren und zu tragen, mit denen ich ohne Brille manchmal vielleicht etwas grenzwertig aussehen würde ;P
12. April 2010 um 20:35
Lynne SAYS:
@ Nagarazoku
Mit meiner Brille geht es mir ähnlich. So oft (nicht zuletzt auf YouTube) wird gesagt, ich würde ohne Brille so viel besser aussehen, man hätte mehr vom Make-up, von meiner Augenfarbe, von meinem Gesicht, meine Brille würde mich so streng aussehen lassen… Fakt ist aber: Ich trage seit Jahren meine Brille unglaublich gerne. Nicht nur als “modisches Accessoire”, sondern sie gefällt mir einfach und macht mich “komplett”, egal, was andere sagen. Mut zur Brille!
13. April 2010 um 10:36
Doro SAYS:
verdammt schön zu lesen! danke.. kenne auch deine videos und würde mich freuen, wenn du vielleicht auch mehr videos zu solchen themen machen würdest! du kennst dich selbst so gut und kannst das, was du vermitteln willst vor allem über deine videos sooo gut rüberbringen!!
13. April 2010 um 11:04
nagarazoku SAYS:
@Lynne
Ja, eine Brille ist eine Statement, wie ein auffälliger Hut oder eine übergroße Sonnenbrille. Meine Brille ist inzwischen auch ein Teil meiner Persönlichkeit, auch wenn ich lange (so rund 15 Jahre dürften es gewesen sein ^^; ) gebraucht habe, um das so zu sehen
13. April 2010 um 12:36
CoaTschiii SAYS:
So ein schöner Artikel!
Ich gebe dir absolut recht das man einfach der Mensch sein sollte der man ist und nicht der, den andere gerne haben möchten (trifft aufs aussehen aber auch auf die Persönlichkeit zu!) Ich finde deine Löckchen toll und dich hübsch!
13. April 2010 um 14:55
Petra SAYS:
Sorry, der Artikel ist nicht ganz mein Geschmack. Er liest sich schwer und er ist auch viel zu lang.
13. April 2010 um 18:44
Lathalia SAYS:
Ich kann in diesem Kommentar eigentlich an den Sonnenschutz-Artikel von Katja anschließen.
Ich habe unglaublich helle Haut, sowohl genetisch bedingt (von natur aus hell, Sonnenlichtunvertäglichkeit die intensives Sonnenbaden nicht erlaubt) als auch bewusst gewählt. Bis zu einem gewissen Alter hat mich Schminke kein Stück interessiert, als ich jedoch angefangen habe mit Make-Up und dem Reiz der weiblichen Schönheit zu spielen war das für mich sehr schwierig.
Heute hab ich mich gefunden: Im Alltag ist es für mich nicht unüblich, ungeschminkt aus dem Haus zu gehen, aber ich liebe das Spiel mit weiblicher Form immernoch und liebe es auch, diese ein wenig zu übertreiben. Soll nicht heißen, dass ich mich total überschminke, sondern dass ich z.B. Korsetts trage (wundervolle Kleidungsstücke) und auch gerne meine unglaublich helle Haut betone.
Ich kann Reni in diesem Artikel nur recht geben – auf jeden Fall nicht Modeerscheinungen folgen, wenn man diese nicht mit sich selbst vereinbaren kann. Dieser ganze Bräunungstrend z.B. hat mich einmal sehr erwischt, als ich mir auf der Straße schon wieder “Hey Süße, wie wärs mal mit Sonnenbank?!” anhören durfte. Sonnenbank ist natürlich tabu, sich auf den Gill zu legen ist ja noch kritischer als sie mal intensiv stundenlang in die Sonne zu legen! Also wollte ich es mit Selbstbräuner probieren.
Moral von der Geschichte: Ich vertrage die Inhaltsstoffe von allen bisher probierten Selbstbräunern nichtmal aber wozu auch! Auf die Bräune kann ich verzichten, ich habe 20er Jahre Porzellanhaut von der manch’ andere sogar träumen.
Zweites Unglück: Ich habe spiegelglatte Haare. Schon immer gehabt. Die krüseln höchstens wenn ich mich mit nassen, ins Handtuch geknüllten Haaren ins Bett lege und sie am Morgen danach nicht kämme. Einmal hab ichs mit ner Dauerwelle (sogar ner ziemlich sauren, auje) versucht weil ich auch “endlich mal Engelshaare” haben wollte. Ende vom Lied: Viel Geld ausgegeben, Haare geschädigt (wenn auch nicht sichtbar) und nur den leichten Ansatz von Wellen. Sah natürlich aus wie ungekämmtes Haar aber nicht wie schöne Locken. Ich hätte von Anfang an auf mein Haar hören sollen: “Bitte, versuch nicht uns zu locken! Wir sind glatt und bleiben glatt und daran lässt sich nichts machen!”
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
Liebe Grüße. Reni, ich mag deine Haare sehr und finde auch deine Locken sehr hübsch, obwohl ich sonst nicht der Lockenfan bin.
13. April 2010 um 21:27
Lissy SAYS:
Reni!
Danke, danke, danke für diesen Eintrag
Ich hab so schon oft gedacht, ich sei die Einzige mit solchen Gedanken und Problemen….wie oft habe ich versucht mich zu ändern, so zu werden wie die anderen aus meinem Abijahrgang zum Beispiel… aber letztendlich fanden mich auch die anderen so am besten, wie ich bin. Und wie ich mich wohl fühle. Ich mag Chucks lieber als High Heels, meine blasse Haut ist schön für mich…
Mach so weiter
Ich finde deine Art und deine Ausstrahlung so wunderbar….außerdem hast du für mich die wunderbarsten Haare überhaupt… erst Recht die Farbe <3
Viele Grüße, Lissy
14. April 2010 um 14:07
Franca SAYS:
So wahr,Reni. Ich bewundere dich wirklich für deine Art. Dass du dich selbst gefunden hast und zufrieden mit dir bist,egal was kommt und was war.Wow. Bei mir ist das leider anders. Ich sehe andere und denke mir: Hm,könnte ich nicht vielleicht auch so sein wie sie? Aber irgendwie klappt das nicht. Denn ich muss mir immer selber eingestehen,dass sie schon ihr eigenes Ich gefunden haben und falls ich auch nur versuche es etwas zu kopieren,dann bin das einfach nicht mehr ich. Denn bei anderen sieht es vielleicht gut aus. Aber sobald ich es trage fühle ich mich fremd. Hm,komischje Sache. Oft ziehe ich meine Klamotten an,mache mich fertig und denke mir: Ich bin einfach nichts besonderes. Ich falle keinem auf. Warum,um Gottes willen,machen Leute mir Komplimente für meine Haare,mein Gesicht oder meine Klamotten? Eine Sache der Selbstfinung ist das,schätze ich. Und ich bin noch auf dem weiten weg dorthin.
16. April 2010 um 17:26
Debby SAYS:
Schöner Artikel. Allerdings was wenn man zum beispiel eine grosse, krumme nase hat?
Und zu dem immer gehänselt wird?
17. April 2010 um 21:25
@_Burning_Angel_ SAYS:
ich LIEBE diese löckchen, sie machen dich so unendlich einzigartig und ich würde auch soooo gern solche löckchen haben! =)
bitte bleib immer so, so find ich dich super!!!
lg
19. April 2010 um 16:55
Binirain SAYS:
Ich könnte dich knutschen für dieses Posting! :-*
19. April 2010 um 16:57
lotta SAYS:
also ich liebe deine engelslöckchen!und auch ohne make up siehst du klasse aus!
19. April 2010 um 17:00
akaTheBride SAYS:
Reni, der Artikel hat mich umgehauen. Ich bewundere deine schonungslose Ehrlichkeit und diese natürliche Selbstsicherheit, die zu keiner Zeit arrogant wirkt! Hut ab dafür…
19. April 2010 um 17:03
n.s. SAYS:
Liebe Reni,
ich bewundere dich für das Selbstbewusstsein, das du hast und an welchem es mir mangelt.
Bei mir sind es nicht nur Engelslöckchen an der Stirn – bei mir sind es mindestens drei Pudel auf dem Kopf.
Und ja, ich glätte meine Haare, obwohl ich Naturkosmetik-Verfechterin bin und weiß, was das anrichtet.
Aber ich bekomme so tolle Komplimente für meine schönen glatten Haare – und die tun zwar nicht auf dem, sondern im Kopf gut.
Lg n.s.
19. April 2010 um 17:25
Helli SAYS:
wow, so war ist das was du schreibst:)
Nach diesem Eintrag ist mir so einiges
klar geworden und ich habe entschlossen mein
glätteisen für immer zu verbannen!!! (;
Jawohl! das hatte ich eigentlich schon länger vor aber
dieser eintrag der hat mich so unglaublich überzeugt!!
Hast du wunderbar toll geschrieben : )
19. April 2010 um 17:25
karoworldx3 SAYS:
wow, das muss ich erst mal sacken lassen und drüber nachdenken.
wirklich toller artikel. ich würde sogar “looking good, no matter what?” einfach weglassen und nur “be yourself, no matter what!” sagen. ich mag deine engelslöckchen auch unheimlich gern.
bleib so wie du bist. oder auch nicht, verändere dich mit der zeit. aber bleib immer du selbst!! (^.^)
19. April 2010 um 17:30
Lauriél SAYS:
ein wunderschöner artike,l finde ich, mit einer tollen botschaft!
und liebe reni: ich mag deine engelslöckchen, ich kann mir dich gar nicht ohne vorstellen!
19. April 2010 um 18:24
rieke SAYS:
Hallo Reni,
ein sehr guter Beitrag. Ich mag deine Löckchen!
Und du hast ein echtes Schreib-Talent!
Lg
19. April 2010 um 19:11
Stephie SAYS:
der artikl ist echt super.ich war vor allem sogar selbst schon mal in dieser situation und weiß genau,wovon reni in dem artikel spricht. ich persönlich probiere auch gerne immer mal wieder was neues aus. ich will mich einfach noch nicht auf einen bestimmten stil festlegen. ich finde, jeder sollte sich selbst gefallen. das klingt vielleicht abgedroschen, ist aber auf dauer das einzig wahre. toller artikel
liebe grüße,stephie
19. April 2010 um 19:19
Anna SAYS:
liebe reni,
zuerst möchte ich dir gerne sagen, dass deine art zu schreiben mich sehr beeindruckt.
so leicht und locker, man erwartet keine schwere kost, trotzdem bringst du um einiges mehr mit diesem artikel rüber, als manch anderer, ohne alles in watte zu packen.
du bist auf eine unaufdringliche aber doch schonungslose art sehr ehrlich, und das, obwohl du in der öffentlichkeit stehst. das bewundere ich!
der artikel kommt auch nicht wie eine rechtfertigung rüber, im gegenteil, er regt zum nachdenken an und lässt uns ein wenig an deinen gedanken teilhaben, was wirklich sehr interessant ist.
irgendwie erinnert mich dein kurzer ausflug in die “welt derer mit glatten haaren” an das, was du in deiner buchreview zu “hungry” erzählst.
du bewunderst crystal renn für ihren mut zu sich selbst zu stehen, doch du bist auch bewunderungswürdig, dafür, dass du du selbst bist und dich nicht verbiegen lässt.
leute die unter deinen videos dinge wie “deine alten videos fand ich besser” kommentieren, oder “du hast dich so verändert, ich mochte dich früher lieber” sollten vielleicht erst einmal darüber nachdenken was sie schreiben.
klar hast du dich verändert, aber das tut doch jeder, und ich bin wirklich stolz auf dich, dass du zu dir selbst gefunden hast und dazu stehst wie du bist.
wem das nicht passt – au revoir! natürlich gefällt es auch nicht jedem was du machst, aber die hauptsache ist, du stehst dahinter was du sagst und tust und das macht deine videos einfach sehenswert!
jemand der nur halbherzig videos dreht und nur sagt was die zuschauer von einem erwarten kann sich doch gar nicht weiterentwickeln, doch das wird doch immer wieder von einem verlangt!
man soll sich neue looks einfallen lassen, man soll neue produkte empfehlen etc.
aber das ist einfach nicht möglich wenn man sich nicht weiterentwickelt und keine neuen dinge auprobiert, wo auch mut zu gehört!
ich empfinde dich als eine mutige, junge, interessante und aufgeschlossene frau, die sich bereits gefunden hat, aber auch nicht festgefahren ist.
ich bin sehr gespannt was du dir noch so einfallen lässt, ob es mir nun gefällt oder nicht, mach weiter so!
19. April 2010 um 19:59
Bini SAYS:
Ich finde du hast aus ner Sache ein Problem gemacht, die keins ist.
Dramaqueen.
21. April 2010 um 19:03
MaryRead SAYS:
<— stellt ein bein hinter das andere und verbeugt sich elegant.
hab dank fuer deine worte.
21. April 2010 um 21:05
Chrischi SAYS:
Nabend!
Ich hätte auch gerne dieses Selbstbewusstsein:-( Aber in meinem bisherigen 22 jährigen Leben konnte ich es mir noch nicht aneignen. Ich tendiere leider immer noch dazu, mich so zu verhalten, wie andere-_- Sehr blöd, ich weiß. Aber Artikel wie dieser bringe mich immer ein Stück weiter weg von dieser Einstellung!
Super schöner Artikel! Bitte mehr davon;-)
Liebe Grüße,
Chrischi
27. April 2010 um 17:47
jenna SAYS:
der artikel ist sehr schön:) ich würde früher so oft gehänselt ,gemoppt bespukt un nie wirklich wahrgenommen.nach einer schrecklichen kindheit sagte ich mir dann-du musst was ändern.ich färbte meine aschblonden haare mittelbraun glättete sie nahm 14 kilo ab.ich war plötzlich beliebt -aber nicht mehr ich.ich fing an mich auszugrenzen mein selbstbewusstesein schand nur so dahin.ab diesen zeitpunkt habe ich gemerkt das das nich mein wahres ich ist.ich hatte mich für andere verbogen.ich änderte meinen freunddeskreis ließ endlich diese kreativität die schon so lange in mir stecke raus und versuchte endlich zu mir selbst zurückzufinden.heute bin ich friseurin,ich liebe diesen beruf und er ist meine ganze leidenschaft.mittlerweile habe ich tättowierungen blondes haar und meinen eigenen kleidungsstil.und das aller wichtigste-ich bin endlich wieder ich…
28. April 2010 um 16:14
Moma SAYS:
Reni, du hast diesen Artikel wundervoll verfasst. Ich habe auch im Stirnbereich sehr kurze fissilige Haare, die einfach nicht wachsen wollen. Sie locken sich auch, und desto länger meine Haare werden, desto glatter. Auch, das du eine Sonnenbrille mit runden Gläsern zu deinem rundlichen Gesicht trägst, find ich gut, denn du hast dein eigenes Ich in deinen jungen Jahren schon entdeckt. Ich bin 15 und suche täglich nach dem, was mich ausmacht… weiß aber nie, ob mich die eine Sache ausmacht und sie zu mir passt oder die andere Sache. Inzwischen hab ich auch damit gelernt zu leben, dass mich Leute anschauen, weil ich diese eine Tasche trage und mir sagen, die ist hässlich. Aber diese eine Tasche gefällt mir und mein Geschmack macht mich aus… und mein Geschmack macht aus mir, was ich bin. Und so ist das bei jedem Menschen.
1. Mai 2010 um 17:26
andrea SAYS:
deine locken sehen suuuper süß aus
lass die haare so, wie sie dir gefallen =)
1. Mai 2010 um 17:38
Ich SAYS:
DAFÜR L I E B E ICH DICH !!!
1. Mai 2010 um 18:00
Anne SAYS:
Huhu
Bei der Passage mit der Männerfresserin musste ich ziemlich grinsen. xD Ich muss sagen, ich habe mich auch immer gefragt, warum du deine Löckchen nicht geglättet hast. Das lag aber daran, dass ich mir dachte das es mich persönlcih wenn ich in deiner Haut stecken würde, wahrscheinlich stören würde, und nicht daran, dass ich es ungepfelgt oder sonst etwas fand. Allerdings habe ich dir dazu nie einen Kommentar geschrieben weil ich dachte…wenn sie so vor die Kamera geht…wird es sie wohl kaum stören. Warum sollte man sich auch für andere verstellen?! Wenn du dich mit geglätteten Löckchen (?!) nicht wohlfühlst, ist es ja wohl deine Sache. Ich trage ja auch nicht weniger schwarze Tshirts mit Aufdrucken drauf, nur weil es anderen Leuten eventuell nicht passen könnte. Ausprobieren ist immer gut, aber wenn einem etwas nicht gefällt, dann sollte man es lassen. Ich hab deinen Post sehr gemocht
1. Mai 2010 um 18:05
Erika SAYS:
Hallo Reni
Ich bin sehr beeindruckt und inspiriert von deinem Artikel. Du sprichst etwas an, das mich zum Nachdenken anregt. Das eigene Ich und welchen Einfluss das Umfeld diesbezüglich -leider- manchmal darauf hat. Ich finde es bewundernswert, dass du dich nicht verbiegen lässt und Standfestigkeit beweist. Denn erst dadurch, dass man sich selbst gefällt, kann man auch schön von innen sein. Sehr schöner gelungener Artikel!
1. Mai 2010 um 18:07
vaneessa SAYS:
rein du machst wirklich ein problem daraus, was eigentlich gar keins ist. du fandst dich schön mit glatten haaren, dann glätte sie doch einfach, früher hast du auch immer haaaalllllll000000n gesagt und jetzt nicht mehr, bist du jetzt auch nicht mehr dein “ICH” , dein “DU”?????? ich verstehe dich nicht. ps: kannst du mal deine haare glätten und ein foto davon machen??? ich will das mal sehen, du siehst bestimmt besser aus
1. Mai 2010 um 18:13
aleksandra SAYS:
Ich finde es gut das du dich selbst für andere gegen deinen willen nicht veränderst!
Schöner Artikel regt zum denken an!
1. Mai 2010 um 18:20
Jaclyn P. SAYS:
Man wünscht sich oft, dass mehr Menschen so eine Einstellung haben. Manchmal wünscht man sich auch, dass man selbst zufriedener sein kann, ohne ständig daran zu zweifeln, ob das, was man tut auch wirklich richtig ist oder gut genug. Gut genug für wen? Mich oder andere…
Sehr aufschlussreicher Artikel!
1. Mai 2010 um 18:24
Becci SAYS:
Ehrlich?
Hättest du nicht auf deine “Engelslöckchen” hingewiesen, sie wären mir nicht störend aufgefallen.
Sicherlich, bei dem ein oder anderen Video hab ich sie bemerkt, jedoch nur auf eine “charmant natürliche” Art und Weise. Sie passen einfach – zu dir und zu deinem Make up. (Auch wenn ich doch ein wenig neugierig geworden bin, wie die “männerfressende” Version ausschaut – dazu gibt es kein Video, soweit ich weiß, oder? *lach*)
LG, Becci
1. Mai 2010 um 18:47
Nina SAYS:
Reni erst mal das hast du echt schön geschriebn ich war noch nie so glücklich deinen artikel gelesen zu haben. Ja du hats recht man soll sein wie man ist und es ist egal was die anden sagen ob das ihnen gefällt oder nicht das bist du und niemand anderes. Wem das nicht gefällt der soll sich anschauen und der merkt dann das er nicht perfekt ist aber sich verstellt du bist du und das ist der kluu
liebe Grüße Nina
1. Mai 2010 um 19:06
Anne SAYS:
Verdammt guter Artikel und zwar nicht nur sprachlich gesehen, sondern vor allem was den Inhalt angeht!
Vielen, vielen Dank, solche Artikel und Menschen braucht die Welt.
Und mir hat allein das Lesen schon etwas mehr Selbstvertrauen gegeben, wahrhaftig!
Vielleicht lasse ich das Glätteisen morgen auch mal im Schrank?
1. Mai 2010 um 19:09
Lara SAYS:
Reni du hast einen wundervollen Artikel geschrieben der wirklich sehr ans Herz geht. Du bist sehr schön mit deinen Engelslöckchen und das was deine Videos für mich verkörpern bringst du in deinem schönen, nätürlichen Look inklusive Löckchen wunderbar zum Ausdruck
Ganz liebe Grüße,
Lara
1. Mai 2010 um 19:24
Marie SAYS:
hey,
deine löckchen find ich einfach klasse.
ich finde es toll, wenn man weiß wer man ist & das nach außen auch ausdrücken kann.
ich selbst habe ein sehr großes problem mit dem selbstbewusstsein…weiß nicht so recht wer ich bin und was mich ausmacht. ich bin erfolglos auf der suche nach mir selbst. gibt es irgendeinen weg das zu ändern!?
ganz lieben gruß,
mariechen
1. Mai 2010 um 19:47
Aaron SAYS:
Hallo Reni,
Du siehst auf dem Bild total natürlich aus. Bleib doch einfach bei diesem Look. Engelslöckchen, Sommersprossen und ohne Schminke. Wie herrlich!
Gruß, Aaron
1. Mai 2010 um 20:15
Sooophiiieee SAYS:
Du solltest schriefstellerin werden. Dein schreibstiel ist voll tooooooll…
ich finde deine locken süß. Sie passen einfach zu dir und machen dich zu etwas besondern, denn du bist einzigartig. Ich finde jeder sollte einfach so sein wie er ist und sich nur für sich selbst schick machen, denn das ist das wichtigste, dass man sich selbst gefällt und nicht irgendwelchen typen oder frauen. Deine Löckchen sind süß egal was andere sagen!!!!
1. Mai 2010 um 20:21
Stephi SAYS:
Wow, das ist unglaublich toll geschrieben. Es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt, denn ich habe ein seehr ähnliches “Problemchen”…
Als ich noch ganz klein war – also in meiner Grundschulzeit – hatte ich immer ganz glatte Haare, aber ich wollte Locken oder wenigstens Wellen haben. Jetzt sind meine “Deckhaare” zwar immer noch glatt, doch die Haare darunter locken und wellen sich, genau wie meine Stirnhaare. Je kürzer desto lockiger, wie bei dir – wobei ich wirklich Locken habe.
Ich bekomme oft gesagt, wie schön meine Haare wären, auch wegen der Farbe (stolze Naturblondine), aber auch weil sie sich unten so schön locken.
Meine Stirnhaare haben mich jedoch gestört, sodass ich mir ein Glätteisen angeschafft habe. Nun glätte ich meine Ponypartie seit über einem Jahr und meine Haare sind erstaunlich gesund, obwohl ich eine ganze Zeit lang gar nicht wusste dass es sowas wie Hitzeschutz gibt.
Doch einmal als ich mir wieder meine Haare gewaschen habe, dachte ich mir, ich lasse sie jetzt mal extra lockig. Also ließ ich sie lufttrocknen, so waren auch meine unteren Haare lockiger. Und so ging ich am nächsten Tag in die Schule.
Ich habe einige Komplimente bekommen und viele haben mich gefragt wie ich mir die Locken gemacht habe. Ich habe ganz glücklich geantwortet, dass das Natur ist.
Doch ich mir wurde auch gesagt, dass das schrecklich aussähe, wenn ich den Pony nicht wenigstens zurückstecken würde. Sowas erschüttert mein eh nicht allzu großes Selbstbewusstsein, ich bin ja auch noch nicht mal 15 Jahre alt. Aber ich dachte mir, es ist meine Sache wie ich aussehe.
Doch auch eine sehr enge Freundin, wenn nicht sogar meine beste, hat sich auch negativ darüber geäußert. Das hat mich schon getroffen. (Wobei ich mich frage, inwiefern sie eine wirklich gute Freundin ist wenn sie mein “natürliches Aussehen” nicht akzeptieren kann!?)
Obwohl ich mir mit geglätteten Haaren besser gefalle denke ich, ich werde sie mir erst mal nicht glätten. Ich will mich einfach nicht dazu gezwungen fühlen, um es anderen recht zu machen. Sie sollen akzeptieren dass ich nicht nur schöne lange Locken habe, sondern auch etwas krause, lockige Stirnhaare.
Doch ob das für mich eine dauerhafte Lösung ist, weiß ich noch nicht.
Was aber auch hinzukommt, ist dass ich ein sehr helles Häutchen bin – Naturblondine halt. Letzten Sommer war ich sehr braun, habe mich oft ohne Sonnenschutz gebräunt; ich wollte braun werden, ich fand und finde es noch immer schön. Ich fand es auch toll zu hören, wie braun ich doch geworden bin. Zum Winter hin bin ich aber natürlich, wie jedes Jahr, wieder sehr blass geworden. Ich liebe es, im Sommer richtig braun zu sein und auch selbst von fremden Leuten Komplimente dafür zu bekommen, doch ich mag auch meine Blässe. Sie macht mich (zusammen mit meinen Haaren) außergewöhnlich. Wobei ich natürlich auch weiß, wie schädigend die Sonne ist, vor allem für blasse Menschen wie mich.
Ich kann mich nicht entschließen, ob ich wieder so braun werden will oder bei meiner Blässe bleiben will. Ich werde auf jeden Fall Sonnenschutz verwenden.
Auch wenn ich mich vielleicht mit geglätteten Haaren und superbrauner Haut besser gefalle, denke ich dass ich mich so akzeptieren sollte wie ich bin, und das ist nunmal blass und mit kleinen Löckchen.
Trotzdem habe ich noch nicht mein eigenes Ich gefunden, oft will ich noch so sein wie andere. Doch ich bin auch noch sehr jung und habe bis dahin noch einen langen Weg vor mir…
1. Mai 2010 um 20:24
Stephi SAYS:
OH MEIN GOTT ist das lang geworden!
1. Mai 2010 um 20:26
Anna SAYS:
Also ich finde deine Locken süß!
Und ich finde außerdem dass übergeglättetes Haar blöd aussieht, wenn es so nach unten absteht.
Es fällt dann nämlich nicht mehr, sondern steht ab.
Ich glätte mir nur manchmal ein Paar Haarsträhnen in den “oberen Schichten” wenn ich zu viel Frizz habe. Aber meine Naturwellen lasse ich immer drin
1. Mai 2010 um 20:58
Maren SAYS:
ich mag deine löckchen
ich hab auch so welche nur nicht an der stirn sondern so im nacken in der gegend mein haar ist halb gelockt und halb glatt XD find ich verwirrend.
1. Mai 2010 um 21:01
KroetenKuni SAYS:
Sehr schöner Artikel und spricht mir aus dem Herzen. Mein eigenes Ich trägt kurze Haare, genauer gesagt, einen Pixi. Ich dachte mir als Frau muss man lange Haare haben, am besten bis zum Po. Aber ich fühlte mich irgendwie nicht gut, irgendwas war nicht so wie ich eigentlich bin und das waren auch die Haare
Seit nem Jahr trag ich jetzt den Pixi und will ihn gegen nichts eintauschen. Ich habe zwar fast nur gute Kommentare bekommen. Aber eben auch Aussagen wie “Also mit ner Frau mit kurzen Haaren könnte ich nicht zusammen leben”. Wie oberflächlich!!!! Genauso wie ich manchmal feminin elegant sportlich bin, bin ich auch etwas buschikos. Ich dachte auch als Frau wärs total falsch auch mal buschikos zu sein. Ich hab seitdem so ziemlich alle Erwartungen meiner Familie/Freunde an mich über Board geworfen und bin nun mein eigenes Ich. Ich entscheide wie ich bin. Das ist die größte Freiheit die man haben kann.
Eigentlich isses doch ziemlich paradox das das Empfinden der eigenen Identität maßgeblich vom Aussehen und dem eigenen Erscheinungsbild geprägt wird. Das Ich ist in erster Linie im Bewusstsein verankert, das Erscheinungsbild dient nur als Bühne. Wieso also sind Äußerlichkeiten so entscheidend? Klar: Äußerlichkeiten symbolisieren Zugehörigkeit und Abgrenzung zu Anderen. Aber das ist doch nicht alles. Viele, besonders Jugendliche, meinen ohne ihr Styling, ohne ihre Piercings und Tatoos usw wären sie nichts. Man würde ihnen damit die Identität rauben. Ich finds erschreckend wieviel Wert dem Äußeren beigemessen wird. Leider ist die uns alles antrainiert
1. Mai 2010 um 22:43
Anna SAYS:
Dein Artikel ist wunderbar geschrieben! Du hast wirklich großes Talent dich auszudrücken, ohne unglaubwürdig zu klingen. Ganz im Gegenteil sogar. Ich glaube dir jedes Wort! Alleine wie du neulich über Lippenstifte geschwärmt hast, deine Augen strahlten dabei so sehr das es einfach nur ein Genuss war dir zuzuhören und zuzusehen. Ich liebe deine Art die kleinen Dinge des Lebens zu sehen. Bleib so wie du bist, eine wahre Inspiration.
1. Mai 2010 um 22:49
anna SAYS:
Ich finds schön, das du dazu stzehst, ichschau mir regelmäßig deine Videos an,das heißt sobald einneues rauskommt, deshalb ‘kenne’ ich deine Löckchen schon ‘lange’ ich hab mich m anfang auch gwundert, warum du die nicht glatt machst, aber ich fand sie trotzdem sehr niedlich udn hübsch.
es passt zu dir.
lass dich nicht verbiegen.
schöner eintrag
♥
2. Mai 2010 um 07:12
Ina SAYS:
Oh Reni, du hast ein Talent zum Schreiben! Du solltest zum Germanistikstudium wechseln und Schriftstellerin werden!
Aber das ist wohl nur eines deiner vielen Talente und Hobbies!? Schreiben, Beauty, philosophieren…?!
Im Übrigen finde ich, dass gerade deine Engelslöckchen deinm Köpchen so besonders machen! Dieser Mix aus natürliche rote Zora und dem kleinen Beautyvamp gefällt mir super!
Mach weiter so
Ina
2. Mai 2010 um 08:54
Eva SAYS:
Sehr schöner Artikel! Glückwunsch zu deinem starken Ich
2. Mai 2010 um 09:04
Nathalie SAYS:
Ich finde die Löckchen und den dazu gehörigen Artikel super. Solches Haar hat nicht jeder !
2. Mai 2010 um 09:50
sofie SAYS:
liebe reni,
danke für den tollen artikel! auch ich habe ähnlich wiedersprenstiges haar das sich mit zunehmender kürze komisch kräuselt und lockt. sie waren jahrelang brustlang und vor ein paar wochen entschied ich mich sie abzuschneiden. nun sind sie kinnlang, sehr lockig, aber dafür richtig und nicht so halb gare locken und ich bin zufrieden.
trotzdem bügel ich sie manchmal glatt. weniger weil mir die locken nicht gefallen, sondern vielmehr weil mir die veränderung gefällt die die glatten haare hervorrufen. jeden tag das selbe kann zwar schön sein aber abwechslung macht eben auch spaß!
alles liebe und mach weiter so,
sofie
2. Mai 2010 um 10:27
Keks SAYS:
Ach ja,
wie jeder so seine “Prpblemchens” hat. Im GEgensatz zu Reni, ging es mir genau andersherum. Ich habe furchtbar glatte Haare. Meine Mutter einen tollen Lockenkopf. Schon von früh an war ich neidisch auf ihre schönen Locken, wollte immer genauso aussehen. Alle Versuche mir Locken zu machen schlugen fehl, denn ich hab so glattes Haar, dass dieses absolut nicht an Locken, Volumen, Wellen oder ähnlichem annimt.
Als ich Reni zum ersten mal bei Youtube gesehen habe, wollte ich auch solche süßen Löckchen haben. ich habe alles probiert, aber mal wieder klappte nichts!
Zufrieden war ich mit meinen Haaren nie, offen getragen möchte ich sie nie gerne, weil sie meiner Meinung nach viel zu glatt und Schlaff herunterhingen.
Irgendwann (so vor ungefähr einem Jahr) hab ich dann versucht mich mit meinem Haar anzufreunden.Ich machte mir ähnliche Gedanken, wie Reni hier niedergeschrieben hat.
Inzwischen mag ich meine Haare und habe einen guten Weg gefunden zufrieden mit ihnen zu sein. Ich bin so, wie ich eben bin und damit bin ich glücklich.
Danke Reni, für diesen Beitrag, er hat mich in meiner Auffassung bestärkt.
2. Mai 2010 um 10:31
Michaela SAYS:
Liebe Reni ich finde es wirklich sehr bewundernswert, wie selbstsicher und gleichzeitig kritisch du mit dir selbst umgehst! Ich finde du hast absolut recht, die Frage nach dem eigenen Ich begleitet uns ständig, was du wirklich schön formuliert hast!
Es ist echt lustig, dass genau deine Löckchen so kritisiert werden, denn sie haben dich mir von dem ersten Video an sympatisch wirken lassen. (vor allem weil ich kurzen Löckchen an den Seiten habe, die noch störrischer sind, als meine Locken im allgemeinen^^)
Dein Beitrag drückt so ziemlich das aus, womit ich im Moment ständig konfrontiert werde und mich auch selbst konfrontiere und deine Erfahrungen und Ansichten s ind ein wirklich schöner Stoff zum Nachdenken, wofür ich mich auch bedanken wollte, weil ich finde, dass es einem selbst immer weiterhilft auf diesem Weg das Ich zu finden über Erlebnisse und Meinungen anderer zu lesen!
Und nebenbei wirkst du für mich schon so, als wärst du schon ziemlich gut im Einklang mit dir selbst, mit deiner Einstellung kannst du nur auf dem besten Weg sein dein Ich zu finden!
2. Mai 2010 um 11:56
Piia SAYS:
Liebe Reni
ich finde den Artikel so kreativ und naja vielleicht soagr auf eine art philosophisch , das liegt ja bekanntlich im auge des betrachters.
also ich habe das problem ähnlich und ich sag mir immer das es egal ist was andere sagen denn immerhin müssen die leute ja nicht damit rumlaufen .
liebe grüße
Piia
2. Mai 2010 um 12:28
Bibi SAYS:
Es kam mir vor wie ein Buch, aber ein gutes Buch .
Ich finde es ziemlich gut und es hat mich selber zum nachdenken gebracht
2. Mai 2010 um 13:03
Hannah SAYS:
Ich habe auch Engelslöckchen, wie du sie nennst.. Ich allerdings werde immernoch (15 Jahre alt) Goldlöckchen genannt.. Stören tut mich das nicht, wieso auch?
Mit glatten Haaren seh auch ich sche*ße aus!
Deshalb liebe auch ich meine Haare so, wie sie sind, nämlich kompliziert!
2. Mai 2010 um 13:14
Sophia SAYS:
Liebe Reni,
mit diesem Text sprichst du mir aus der Seele.Allgemein kann ich jeden Tag immer irgendwas an mir aussetzen,aber mit was ich am meisten Probleme hatte bzw manchmal noch habe,waren/sind meine Augenbrauen und mein etwas “Bella”-artiger komischer Unterkiefer,der leider meinen Oberkiefer in der Länge oder Breite übertrifft.(ich hoffe man versteht,was ich meine)
Meine Augenbrauen zählen wohl heute zu den wenigen Brauen,die nicht perfekt dünn und gezähmt erscheinen.Sie sind etwa wild bzw wirr und haben einen ausgeprägten Bogen und sind zusätzlich noch sehr dunkelbraun.Früher haben viele über meine Augenbrauen gelacht und fanden sie zu groß und hässlich.Seit meinem 15 Lebensjahr(ich bin jetzt 18,fast 19) ungefähr zupfe ich sie.Sie sind immer noch lang und wild.(Nicht ganz so extrem wie bei Frieda Karlo;))Aber ich finde sie geben meinem Gesicht einen charakteristischen und einzigartigen Zug.Sie betonen meine braunen Augen und ich will außerdem auch gar nicht diese perfekten dünnen Striche also Augenbrauen haben.Mag sein,dass es den meisten besser steht,aber ich bin mit meinen zufrieden und ich finde sie weder unweiblich noch hässlich.Das selbet gilt für meinen breiten Unterkiefer.Man sieht diesen kleinen Unterschied zu meinem Oberkiefer außerdem nur in der Profilansicht .Ich finde ihn ok.Solange ich mich nicht allzu oft im Profil sehen muss,kann ich damit leben.:) Das Leben ist viel zu kurz um sich dauernd über sein Äußeres zu beschweren und lieber bin ich einzigartig und garantiert unperfekt,als nicht Ich-selbst!Auch wenn mir das trotzallem oft genug sehr schwer fällt.
Liebe Grüße,Sophia
2. Mai 2010 um 13:33
mali SAYS:
ganz genau.
!
2. Mai 2010 um 14:26
Lünni SAYS:
also, dein artikel gefiel mir richtig gut. derartige erfahrungen kennt wahrscheinlich jeder, der schon einmal den gängigen idealen entsprechen wollte, besonders in der pubertät (aber auch später
)
ich kenne das gleich in bezug auf zwei attribute meines äußeren: meine naturlocken und meine brille.
als teenager habe ich immer verzweifelt versucht meine riesige lockenmähne zu glätten um meine “traumfrisur” zu bekommen: lange glatte haare.
erst als ich älter wurde, bemerkte ich, dass die locken super zu meinem gesicht passen und glatte haare im grunde genommen gar nicht zu meinem äußeren passen. jetzt pflege ich meine lockenmähne und nehme die passenden haarschnitte dazu und fühle mich damit einfach pudelwohl.
mit der brille ging es mir ähnlich wie NAGARAZOKU: als ich nach langem nörgeln an der “störenden brille” in meinem gesicht endlich kontaktlinsen hatte, bemerkte ich a) die probleme mit dem make up und b), dass mir die brille eigentlich sehr gut steht.
und das tolle an der brille ist wirklich, dass man stärkeres make-up tragen kann und etwas gewagtere kreationen ausprobieren kann
viele liebe grüße und deine engelslöckchen stehen dir doch einfach super und passen einfach perfekt zu dir!
2. Mai 2010 um 15:52
Veronika SAYS:
Wirklich toller Artikel! Du sprichst mir einfach aus der Seele. Ich habe nämlich vor allem, wenn ich meine Haare zurückbinde auch solche “Engelslocken”. Sie stören mich eigentlich schon immer, aber ich sehe es nicht ein mir eine mega Arbeit zu machen, damit sie irgendwie, auf welche Art auch immer, wie an den Kopf geklatscht glatt da liegen. Ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass sie mir so stehen würden, auch wenn immer wieder Leute zu mir kommen, sich über meine Locken lustig machen und mir sagen ich solle doch einfach mal was dagegen machen.
Da ich aber zur Zeit wirklich gerne meine Haare zurücktrage, gewöhne ich mich immer mehr an meine Löckchen und mittlerweile sehe ich es genauso wie du: Ich bin einfach Ich. Und wenn meine Haare so abstehen wollen, dann sollen sie doch, es gehört einfach in gewisser Weise schon immer zu mir
Liebe Grüße und danke für diesen wundervoll geschriebenen Artikel, der meine Meinung, die ich mir in letzter Zeit so über meine eigenen Haare bilde, noch viel mehr bestärkt hat!
2. Mai 2010 um 18:25
Jule SAYS:
Du bist ein tolles Vorbild und eine superhübsche, natürliche junge Frau! Mehr kann man dazu eigentlich einfach nicht sagen
2. Mai 2010 um 20:18
Lotus SAYS:
hm… danke reni, danke für den denkanstoß.
ich habe locken. eh, oder lockige wellen. oder wellige locken?! irgendwie nicht ganz klar, was das ist, was auf meinem kopf sitzt.
eigentlich mag ich es sehr. also mein haar. ich mag, wie es ins gesicht fällt. ganz besonders mag ich es lufttrocken, wenn es so glänzt und mich glücklich macht.
und dann kommt irgendeine “freundin” daher und beschwert sich über ihre haare, die “heute überhaupt nicht sitzen”. dann schaut sie mich an und sagt im spaß “ich sehe ja so aus wie du…”.
ich weiß, dass das nicht unbedingt bös’ gemeint ist, aber wie sagt man doch: “die wahrheit sagt man am besten im spaß”.
kann es denn sein, dass etwas, was ich an mir so sehr liebe, für andere so lieblos erscheint?!
ja, das mag sein. ich könnte jeden morgen eine halbe stunde glätten. aber das wäre nicht ich. das weiß ich. ich hab es trotzdem in letzter zeit oft getan. ohne mich wohlzufühlen. in der hoffnung, man würde mich nicht als ungepflegt betrachten.
dann war es mir wieder egal.
wie gesagt, ich liebe meine lockigen wellen. oder meine welligen locken.
das bin ich. und so bin ich glücklich
2. Mai 2010 um 22:49
Katharina SAYS:
Hey Reni,
Da es im Gesang nunmal größtenteils um Resonanzen und Resonanzräume geht habe ich viel Platz zum “schwingen lassen” und muss zumindest daran nicht so hart arbeiten. Das vereinfacht mir Einiges.
deine tolerante Einstellung Anderen gegenüber finde ich fantastisch. Das schonmal vorweg.
Ich bin auch so ein kleiner Kürbiskopf, mittlerweile liebevoll “Löwenköpfchen” getauft, da ich dazu noch sehr dickes, blondes Haar habe. Das hat mir auch viele Gedanken über meine Frisur, Make – Up etc. beschert und manchmal habe ich es wirklich verflucht so auszusehen, wie ich aussehe. Doch wie das Leben so spielt, scheint alles seinen Grund zu haben: Ich studiere klassischen Gesang und schlage enorme Vorteile aus meinem “Bighead”
Doch Resonanzen und Studium hin oder her: Ich finde deine Einstellung goldrichtig und gut, dass du sie so ehrlich und aufrichtig vertrittst.
Alles Liebe, Katharina
2. Mai 2010 um 23:45
Nana SAYS:
Genialer Artikel!
Ich liebe deinen Schreibstil! Der ganze Eintrag ist so herrlich leicht zu lesen. Sehr schön auch, dass endlich mal etwas zu dem Thema geschrieben wurde. Ich finde auch, man sollte zu sich stehen, ob man nun eine Brille trägt oder Löckchen hat oder sonst irgendetwas . Jedem gefallen kann man nicht, es wird immer Menschen geben, die einen schief angucken, denen man nicht gefällt aber who cares? Ich habe mich eine Zeit lang verrückt deswegen gemacht, mich nicht getraut Menschen in die Augen zu sehen aus Angst vor komischen Blicken und ständig das Gefühl gehabt, an mir wäre etwas falsch. Bis mir irgendwann aufgefallen ist, dass es nicht schlimm ist, wenn man einfach so ist, wie man eben ist. Wenn man zu sich steht. Und von Menschen, die keine Toleranz des eigenen Stils, des eigenen “Ichs” gegenüber aufbringen, sollte man sich eh fern halten. Sie gehen Ihren Weg, ich meinen und alle sind glücklich und zufrieden
2. Mai 2010 um 23:47
Regina SAYS:
dieser beitrag ist super, danke reni! ich bin gerade umgezogen und wollte endlich mal einen schminktisch haben. ich bin aber in einer umgebung aufgewachsen, wo sowas eher schräg angesehen wird. aber ich kann auch eine selbstständige moderne frau sein UND einen schminktisch haben! und nachdem ich meine kosmetik eingeräumt hatte und da dran saß war ich auf einmal so glücklich! in mir hat irgendwie alles gejubelt. ich saß ne weile einfach so dran, hab mich nicht mal geschminkt, und habe das genossen. es ist einfach herrlich, wie eine oase im zimmer. – und sicher hast auch du reni mich dazu ermutigt weil du viel mehr als nur schminke im kopf hast, aber dich dennoch gern schminkst! danke!!!
3. Mai 2010 um 10:42
Marie SAYS:
Wirklich ein wunderbarer, faszinierender Artikel, der jeden in sein Herz schließt .
Bitte mehr, auch in deinen Videos
3. Mai 2010 um 10:48
schlaifchen SAYS:
wundervoll.
toller artikel! hat spaß gemacht ihn zu lesen!
das ermutigt einen doch mal wieder komplett ungeschminkt ausm haus zu gehen und ohne sich die haare zu stylen sondern einfach lufttrocknen lassen und ab gehts! ich werde gespannt sein auf die reaktion der mitmenschen
3. Mai 2010 um 12:30
Anika SAYS:
toller artikel und so wahr!
ich mag deine engelslöckchen!!!
ich bin manchmal auch echt unzufrieden mit mir, früher mehr als heute und ich versuche immer mehr mich einfach so zu akzeptieren wie ich bin! und ich merke wie es mir immer ein stückchen weiter gelingt und ich mein eigenes ich finde.
:-*
3. Mai 2010 um 14:51
Yelena SAYS:
Tut mir leid aber “Natürlichkeit” ist für mich kein Grund…
Wer natürlich wirken will, schminkt sich auch nicht.
Du kannst es von mir aus schöner finden mit deinen “Engelslöcken” oder Glätteisen nicht mögen, weil sie schädlich sind oder was auch immer. Ich selber benutz ihn ja auch nicht und finde deine Haare auch nicht schlimm.
Aber Fakt ist doch, du schminkst dich auch so, dass man es sieht, dass du dich für irgendjemand oder dich selber geschminkt hast. Wenn das so wäre dürfte man sich ja auch nicht mehr schminken, weil man dann als Männerfresserin abgestempelt wird.
Sorry aber irgendwie find ich deinen Text total absurd…
LG
Yelena
3. Mai 2010 um 15:29
Lea SAYS:
Wie einige schon erwähnt haben: Brille!
Ich habe meine Brille lieben gelernt und bin durch sie sogar selbstbewusster geworden, wobei ich NIE unselbstbewusst gewesen bin, im Genegnteil.
Aber erst durch ein Neues, modisches Modell geht es mir so, also Leute: traut euch und tragt was euch gefällt! Denn ich hatte selber lange nicht den Mut mir eine solche Brille zu kaufen fand sie aber schon länger toll
3. Mai 2010 um 16:23
sophia SAYS:
wow! einfach super der blog!
nicht nur von der message her auch von der sprache.. :-* erste sahne!
<3
3. Mai 2010 um 19:06
Sway217 SAYS:
Ach Reni, Du sprichst mir so sehr aus der Seele!
Ich habe auch deine Review zu Crytal Renns “Hungry” gelesen und konnte dir danach nur noch zustimmen…aber hier, in diesem Blog, kann jede Frau sehen, dass es gut tut mal umzudenken! Vielleicht hat dich auch Crystal noch zusätzlich inspiriert oder das ganze “brodelte” schon länger in dir, das weißt nur Du, aber auf jeden Fall hast Du ihren Ansatz so wunderbar fortgeführt!
Wir brauchen doch nicht noch ein Topmodel oder noch eine Victoria Beckham, deren Lebensziel es ist immer dünner zu sein, wir -als Individuum und als Gesellschaft- brauchen mehr Abwechselung, mehr Vielfalt und mehr wahre Schönheit. Dann kann sich auch jeder von uns mehr entspannen und allein DAS führt meiner Meinung nachzu mehr wunderschönen, individuellen Frauen wie euch, bei “Frag die Gurus” oder auch die anderen großartigen Bloggerinnen hier.
Macht weiter so!
4. Mai 2010 um 15:44
Bahar SAYS:
wunderschöner artikel.(punkt)
4. Mai 2010 um 16:36
Tatjana SAYS:
Ich finde deinen Artikel sehr schön geschrieben und ich mag dich und deine Haare . Aber mich würde es schon interessieren wie du mit glatten Haaren aussiehst. Gibt es vielleicht irgent ein Foto von dir mit glatten Haaren ?
Liebe Grüße
ps: deine Videos sind der hammer !
<3
4. Mai 2010 um 17:07
Lisa SAYS:
Warum gibst du eigentlich immer so an? Ständig dein möchtegern klugwirkendes Gerede- warum? Selbst in diesem Artikel…bäääh!!! Man bekommt das Gefühl, du präsentierst dich selbst. Du wirkst, sehr selbstverliebt und eingebildet, da macht es einem keinen Spaß mehr, die Videos anzusehen. Ich sehe mir keine Videos an, um zu hören wie toll du bist oder dass du studierst und Geld hast für Schminke ( das lasse man sich mal auf der Zunge zergehen!). Ich dachte ja echt dieser Artikel wäre vielleicht doch ganz interessant- dieses psyseudo intelligente Gerede. Wenn du so intelligent wärst, wie du dich gerne gibst, würdest du nicht das Geld von dem Nebenjob für Schminke ausgeben.
4. Mai 2010 um 19:05
Vicky SAYS:
Omg. ich bin so gerührt von diesem post :’) ich find ihn wunder, wunderschön, authentisch & ehrlich. Genau das macht uns aus! Ich freu mich über jeden Menschen auf dieser Welt der zu sich steht und sich verwirklicht. Danke dafür <3
5. Mai 2010 um 23:00
Reni SAYS:
@ Yelena
“Aber Fakt ist doch, du schminkst dich auch so, dass man es sieht, dass du dich für irgendjemand oder dich selber geschminkt hast. Wenn das so wäre dürfte man sich ja auch nicht mehr schminken, weil man dann als Männerfresserin abgestempelt wird.”
Ich schminke mich als Ausdruck meiner Persönlichkeit. Nicht, um irgendetwas in meinem Gesicht seiner natürlichen Form zu berauben. Ich finde, nur weil man sich schminkt, ist man noch lange nicht unnatürlich – es kommt stark darauf an, wie gekonnt man es tut, und mit welcher Intention.
6. Mai 2010 um 18:50
Reni SAYS:
@Lisa
“Wenn du so intelligent wärst, wie du dich gerne gibst, würdest du nicht das Geld von dem Nebenjob für Schminke ausgeben.”
Ich finde es schade, Verachtung für ein Hobby zu ernten, weil dieses sich nicht mit “anerkannten” Hobbies deckt.
Hier spielt auch Toleranz eine Rolle, und wenn du diese für unsere Verschiedenheit nicht aufbringen kannst, ist es wohl besser, unsere Wege trennen sich. Man soll in der kurzen Zeit, die man im Leben hat, Schönes tun und Dinge, an denen man Gefallen findet. Ich hoffe, du hast ein Hobby, das deinen Alltag so sehr für dich verschönert wie mir das Schminken.
6. Mai 2010 um 18:53
Reni SAYS:
@Katharina
“Ich studiere klassischen Gesang und schlage enorme Vorteile aus meinem “Bighead” Da es im Gesang nunmal größtenteils um Resonanzen und Resonanzräume geht habe ich viel Platz zum “schwingen lassen” und muss zumindest daran nicht so hart arbeiten. Das vereinfacht mir Einiges.”
Ha ha, ich finde, das ist ein klassisches Beispiel für das englische Sprichwort “work with what you have”. Ich finde eine Frau auch viel schöner, die vielleicht von Natur aus nicht als klassische Schönheit gilt, die aber Ausstrahlung besitzt und das, was sie von Natur aus hat, mit Stolz trägt und richtig rockt. Das ist auch der einzige Weg, mit sich selbst glücklich zu werden. Ich denke, es gibt für jeden seine Kuhle in der Erde.
LOL – das klang jetzt seltsam… aber du verstehst, was ich meine?
6. Mai 2010 um 19:00
Reni SAYS:
@Veronika
“Liebe Grüße und danke für diesen wundervoll geschriebenen Artikel, der meine Meinung, die ich mir in letzter Zeit so über meine eigenen Haare bilde, noch viel mehr bestärkt hat!”
Gerne. Es macht mich wirklich glücklich, jemand anders mit meinen eigenen Erfahrungen auch nur ein Stück weit zu begleiten, und wenn dann auch noch persönlicher Profit daraus entsteht, der den anderen weiterbringt, dann ist das mehr, als man jemals hoffen kann. (: Freut mich sehr!
6. Mai 2010 um 19:02
Alessa SAYS:
Hallo Reni, (:
Ich finde, dass Dir diese Engelslöckchen viel besser stehen als einfach nur glatt. Ich habe das Foto auf Twitter gesehen. Ich fand es nicht schlecht, aber ich mag Dich viel lieber mit den Löckchen. Du fühlst Dich damit auch wohler und das merkt man. Wenn es Dich interressiert: Ich beneide Dich um Deine Haare – Ich habe total wenige, dünne, trockene Haare. Ein bisschen wellig sind meine Haare auch, aber nur ganz wenig. Jemand wollte mir mal unbedingt Haare glätten. Alle fanden es “viiiiiel besser” ,aber wohl gefühlt habe ich mich überhaupt nicht. Meine Haare lagen ‘platsch’ am Kopf an, kein Volumen, ich sah auch ganz komisch aus und ich habe ausgesehen wie viele andere Menschen, die sich die Haare glätten ,weil’s es “so viel besser” aussieht.
Bleib wie Du bist! (:
6. Mai 2010 um 21:21
Anne SAYS:
Wow, ein großes Lob! Du kannst wirklich toll schreiben =)
7. Mai 2010 um 16:54
Lisa SAYS:
@ Reni…
ja, du hast schon Recht mit dem, was du sagst. Worauf ich eigentlich hinaus wollte, ist deine Wirkung auf Andere. Oft wirkst du unnatürlich und oberflächlich, obwohl du es doch so serh versuchst NICHT zu sein. Das macht in meinen Augen keinen Sinn.Du glättest dir die Haare nicht, findest dafür eiwg viele philosophische Gründe und dann bist du so aufgesetzt- dein ganzes Auftreten wirkt zu durchdacht und unauthentisch…da hilft auch ein “Haaaaallooooo” mehr.
7. Mai 2010 um 18:46
Sandra SAYS:
Liebste Reni,
nachdem ich mir dein Video “Ein Frühling mit Audrey” angesehen habe musste ich dem Link in der Infobox folgen und ergründen warum “Löckchen oder keine Löckchen” überhaupt eine Frage für dich war/ist
Ich sehe mir gerne deien Videos bei youtube an, obwohl ich nicht schminkbegeistert bin und mich auch nur zu besonderen Gelegenheiten (ziemlich unprofessionell) schminke…
Mir ist aufgefallen, du verwendest ziemlich oft das Wort “perfekt”. Ist perfekt, das was für einen selbst stimmig ist oder ist perfekt, das was unser Umfeld uns vorschreibt?
Es fällt mir schwer einzuschätzen, wieso sich Menschen in Blogs, Vlogs und anderen komischen Sachen so der Welt öffnen. Liegt es an deren übergroßem Ego, welches schreit: “Du weißt etwas was andere nicht wissen! Zeigs ihnen! Sags ihnen! Gib ihnen das Gefühl du seist etwas besseres als sie selbst!” oder liegt es an dem winzigen Selbstewusstsein, welches danach strebt irgenwie wahrgenommen zu werden und daraus resultieren dann die zahlreichen Posts an die Umwelt?
Ich finde ich/wir haben ein Recht darauf zu wissen, wer uns da Tipps für unser Leben gibt.
Seien es “nur” Schminktipps oder Vorschläge wie wir unser Leben besser meistern können und mit den Problemchen die täglich auf uns zukommen besser zurecht zu kommen.
Das ist eben ein Makel dessen, dass man sich tausende (wenn nicht sogar millionen) von solchen Videos und Blogposts ansehen kann. Es ist eben nicht ECHT. Man weiß nicht ob einem da ein sadistischer Querolant etwas von Kindererziehung erzählt oder ob die Person eine freundliche, hilfsbereite Mutti von 6 Kindern ist, die anscheinend bisher alles richtig gemacht hat und diese Waisheit an die Menschen da draußen weitergeben will.
Natürlich sind wir als Menschen dazu in der Lage selbst zu entscheiden, von wem wir Ratschläge annehmen aber man kann sich auch mal täuschen. Das passiert im “richtigen Leben” weniger häufig, denn wir haben die Chance zu sehen wie dieser Ratgeber mit anderen Menschen umgeht, wie sein Umfeld aussieht, ob er ein chansenergreifender Optimist ist oder sich eher in dunklen Gassen aufhält um sich mit Drogen vollzupumpen und Leute zu verprügeln; und als Ausgleich dazu meint, er müsste anderen Ratschläge geben…
Man weiß es einfach nicht!!!
Ich finde so simple Fragen, wie eben “Löckchen oder keine Löckchen” am Stirnansatz, so ausführlich zu erläutern wie du das tust, zwingt mich dazu über deine Glaubwürdigkeit nachzudenken.
Ich denke ich werde mir in Zukunft immer noch Videos von dir Ansehen weil ich dich einfach sympatisch finde. Dieser Fakt allein ist aber keine Voraussetzung dazu, dass ich mich plötzlich in ein Reni-double verwandeln werde.
Erschreckenderweise gibt es aber Menschen, die so wenig Selbstachtung besitzen, dass sie jemanden sehen uns SOFORT so aussehen und sein möchten wie diese Person. (Als Beispiel: die ganzen Amy Winehouse-Gestalten, fanatische Madonna-Fans, die ihr unnatürlich ähnlich sehen, Barbie-Frauen, etc. …)
Ich wollte dich fragen ob du dir schon darüber Gedanken gemacht hast, was deine Zuschauer so tun, nachdem sie sich jedes deiner neuen Videos ansehen und welche Folgen das für deren Persönlichkeit hat?
Über eine Antwort (ob als Video, Mail oder Blogpost) würde ich mich wirklich sehr freuen!
Sandra:)
7. Mai 2010 um 23:26
Katharina SAYS:
@Reni

Ja, ich habe verstanden, was du meinst
Der Witz dabei ist auch der, dass ich ohne meinen Kürbiskopf vielleicht garnicht an meinen Studienplatz gekommen und ohne diesen nicht so hart mit meinen Selbstzweifeln konfrontiert worden wäre.
Charisma und ein selbstbewusstes Auftreten zu haben sind grundsätzlich die beiden elementaren Eigenschaften auf die es im Leben immer wieder ankommt. Vielleicht muss man beides nur ab und zu wieder anstupsen, damit es nicht gänzlich im Alltag einschläft. Genau das ist auch der Grund, weshalb ich deinen Artikel so gut fand; es ist wichtig, sich einfach mal auf sich selbst zu besinnen, Engelslöckchen, Kürbisköpfe und Brillen beiseite zu lassen um zu erkennen was man an sich hat. Da ist es nicht nötig mit Oberflächlichkeit zu kommen, denn wer Ausstrahlung hat und wer nicht merkt man sowohl geschminkt als auch ungeschminkt.
Das liest sich gerade etwas philosophisch stelle ich fest, aber denke, dass du weißt was ich damit sagen will…
Alles Liebe, Katharina
9. Mai 2010 um 01:30
Leo SAYS:
Mir ging es auch immer so, dass ich irgendetwas an mir habe, was mich lange lange Zeit gestört hat: meine Leberflecken! Die sitzen zwar an der Stelle der “Schönheitsflecken”, aber ich habe Zeitweise darunter gelitten. Was die anderen darüber gedacht haben, habe ich zum Glück nie mitbekommen. Inzwischen mag ich sie sogar – sie sind ein Teil meiner Persönlichkeit! Sie bleiben wo sie sind, sicher! Auch wenn die jahrelange Gewöhnungsphase nicht leicht war und ich mich oft hässlich gefühlt habe.
Renis Stirnlocken, meine Leberflecken – jeder hat etwas, was ihn zu etwas einzigartigen Macht. Und diese Eigenschaft verschwinden lassen um in der grauen Masse unterzugehen? Sicher nicht.
17. Mai 2010 um 13:20
Alwine SAYS:
Reni, der Artikel ist wirklich toll verfasst. Du solltest eine Kolumne schreiben (:
Du hast Recht, du hast tolle Haare und höre nicht auf die Meinung der Anderen. Sei du selbst, das sage ich auch immer. Man lebt ja für sich selbst und nicht für die Anderen. Wenn dene etwas nicht passt, dann sollen sie es an sich selbst ändern und dich so nehmen wie sie sind.
20. Mai 2010 um 10:38
Corinna SAYS:
wow, du hast mich wirklich zum denken angeregt. es ist auch für mich interessant zu lesen, was du selbst so von deinen “engleslöckchen” hältst. ich habe auch schon ein paar mal auf Youtube mitbekommen, dass leute sagten, deine haare würden deswegen ungepflegt aussehen. damals fragte ich mich schon, wie sie auf diese idee gekommen waren, denn ich finde nach wie vor, dass das einfach zu dir gehört. es steht dir. das bist du. und hättest du diese kleinen löckchen nicht, würde etwas fehlen. ich habe einen heiden respekt davor, dass du nun dem glätteisen oder lockenstab nicht verfallen bist, sondern einfach deine haare so akzeptierst. sie passen einfach zu dir und ich finde gut dass du das auch nicht änderst, weil es andere so machen.
ich war ein oder zwei jahre lang dem glätteisen verfallen. jeder hatte glatte haare, war halt trend und wird wahrscheinlich auch immer einer bleiben. mir gefiel es so auch gut, ich probierte nicht mal, was aus meinen naturlocken zu machen. irgendwann hatte ich natürlich ziemlich kaputte haare und habe mir auch gedacht, dass es das nicht sein kann. da meine mutter auch locken hat, habe ich sie gefragt, wie sie sie bändigt und es selbst mal versucht. und ich fühl mich nun pudelwohl mit meinen naturlocken. ich bin stolz darauf. und ich bin stolz, dass ich stolz darauf bin! und seit einer ewigkeit trage ich so gut wie nur noch locken.
aber ca. alle 2-3 monate glätte ich sie mir 2 tage lang, es gefällt mir ja noch immer, aber ich kann dem glätteisen widerstehen.
und es sagen zwar alle, dass die leute mit glatten haaren sich umbedingt locken wünschen und die mit naturhaaren immer glatte haben wollen.
früher konnte ich dem zustimmen, nun bin ich froh und stolz, dass ich dem widersprechen kann.
lg, corinna.
28. Mai 2010 um 16:23
Ammi SAYS:
recht hast du, reni! ich hab auch löckchen und sehr oft wollen sie nicht so wie ich es will und deswegen habe ich sie auch schon mal geglättet. nur i-wie hat mir was gefehlt, etwas das mich ausmacht und so entschied ich mich für meine löckchen. ab und zu mal glätten ist okay, dass ist dann aber auch schon schlimm genug für die haare. ich mache das jetzt aber nur noch, wenn ich dazu lust hab (und das ist nicht oft^^). ich liebe meine locken und sie gehören zu mir. wenn jemand damit ein problem hat, dann ist es ja nicht meins.
schöner artikel. ich finde es gut, dass du zu deiner natürlichkeit stehst, egal was andere sagen!
liebe grüße! =)
11. Juni 2010 um 12:08
Anna SAYS:
Es ist ja so wahr, was du da schreibst Reni.
Bei mir war es immer so, dass ich mich für meine helle Haut geschämt habe. Ich hab auch von Natur aus rote Haare und dementsprechend weiße Haut. Kurze Hosen oder Röcke hab ich früher nie getragen, weil meine Beine so weiß sind.
Letztes Jahr noch bin ich zwei bis dreimal die Woche auf die Sonnenbank gegangen, hab eine Menge Geld ausgegeben, meiner Haut geschadet, nur um ein wenig braun zu werden (was aber auch nicht so sehr sichtbar war).
Nach ca. einem halben Jahr hab ich mir gedacht, dass die Leute doch denken sollen, was sie wollen… jetzt gehe ich nicht mehr zur Sonnenbank und stehe zu meiner hellen Haut.
Dazu fällt mir ein super Spruch ein, den möchte ich euch hier noch anfügen:
“Ihr lacht über mich, weil ich anders bin?! Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!”
Lg Anna
30. Juni 2010 um 15:17
xLiiinchen SAYS:
Wunderbarer Artikel. Wirklich sehr gelungen, großes Kompliment!
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man sich so gefallen sollte, wie man ist, wobei man sich aber durchaus verändern kann.
Ich zum Beispiel ahtte mein Leben lang langes, volles Haar.
Mit den Jahren wurde es dichter und welliger und manchmal stehe ich vor dem Spiegel und überlege, ob es nicht vielleicht ungepflegt aussieht, obwohl ich für meine Haarstrucktur ja nichts kann.
Da sowieso ein Glätteisen im haus war, dachte ich mir, ich könnte es ja mal ausprobieren. Das Ergebnis war beeindruckend. Da mein haar sehr dick und sehr voll ist, sah es geglättet ziemlich toll aus. Auch als ich damit zur Schule ging, bekam ich viele Komplimente (obwohl ich die sowieso immer für mein Haar bekommen hab), aber als dann ein Mädchen sagte, ich sehe viel besser aus als sonst, gefiel es mir plötzlich nicht mehr. ich merkte, dass ich nicht ich war, dass das nicht meine Mähne war, die sich so viele wünschten, die nicht Jeder hat und auf die ich so oft angesprochen wurde.
Ich verstaute das Glätteisen weit hinten im Schrank und holte es lange Zeit nicht mehr raus.
Man fragte mich in der Schule, warum ich meine Haare nicht mehr glätten würde, aber diese Fragen waren mir egal. Ich liebte mein Haar, so, wie es war!
Dann, nach einiger Zeit hatte ich eine Art ‘Geistesblitz’, ich hatte das Gefühl, etwas neues müsse her, eine kleine Veränderung. Ich wollte einen Pony. Ich hatte vorher nie einen und wollte es unbedingt ausprobieren. Also ging ich zum Frisör und ließ mich beraten. Da meine Haare nunmal aber so lockig sind (was mir zu dem Zeitpunkt garnicht bewusst war, da sie durch die Länge immer sehr gestreckt werden, sodass sie wunderbar wellig sind), sagte sie mir, ich müsse meinen Pony immer glätten. Ich überlegte. Dann beschloss ich aber dem Glätteisen noch eine Chance zu geben. Mittlerweile trage ich schon ein Jahr diesen Pony. Ich bin sehr zufrieden. Ich glätte NUR ihn und meine Wellen bleiben. Er passt zu meinem Gesicht und ich habe das Gefühl, dass er mittlerweile auch ein Teil von mir ist, was aber nicht heißt, dass ich ihn niemals wieder rauswachsen lasse. Ich werde sehen, wie sich mein Geschmack verändert, wie ich mich verändere, vielleicht werden die Haare ja auch mal ganz kurz (aber vorerst nicht!).
Also Leute, Mut zum eigenen Stil! genau, wie Reni!
1. Juli 2010 um 20:40
Mia SAYS:
Ich suche noch…
Nein, eigentlich habe ich mein Ich schon gefunden: Zwei Ichs habe ich – eines zum sexy wohlfühlen und eines zum nur wohlfühlen. Richtig selbstbewusst und sexy fühle ich mich nur in Büroklamotten, dezentem Make-up und offenen Haaren – dann wäre da noch mein Können. Nur im Arbeitsoufit fühle ich mich auf das Wesentliche, nämlich mich und meine Fähigkeiten, adäquat reduziert.
Anzughosen sind aber unbequem, deswegen muss es auch mal eine Skinny Jeans sein. Sieht gut aus, fühlt sich gut an – bin auch Ich, aber irgendwie anders. Leiser, unsicherer, irgendwie unbedeutend…fast unsichtbar – die Jeans entspricht meinem Alter, meiner Figur und trotzdem macht sie mich älter, blass, fahl, weil ich spüre, dass der Fokus nun auf meinem Äußeren ist und nicht auf Mir. Die Jeans – stellvertretend für alle Freizeitklamotten – macht mich zur Hülle “Girl mit Skinny Jeans”. Trotzdem kann ich nicht ohne sie leben – deswegen nehme ich dieses Ich an, das nicht echt ist.
4. August 2010 um 00:01
tutu SAYS:
was für ein beeindruckender bericht! ich fand schon immer, dass du eine sehr stilvolle frau bist. aber dass du auch so mit deiner persönlichkeit und mit deinem Ich umgehst, hat mich fasziniert und mich ein stück weiter gebracht auf meinem weg. denn ich bin noch auf der suche nach MEINEM Ich. Danke.
5. August 2010 um 21:39
XKarenina SAYS:
Hi Ihr Lieben,
bin ich aber froh, dass euch mein RENI Artikel so gut gefallen hat
27. August 2010 um 17:05
superknurz SAYS:
Love, love, love !!!
27. November 2010 um 20:20
Carla SAYS:
warum gibt es solche perlen nie in frauenzeitschriften zu lesen? dieser konformismus ist doch einfach nur eintönig und viele der vorschläge” überhaupt nicht passend. ich habe mich über diesen artikel sehr gefreut!
13. August 2011 um 16:23
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