Beauty-Unfälle
Der Alltag kann manchmal ganz schön stressig sein. Da kommt es vor, dass der Nagellack prompt auf dem Weg zur Arbeit abblättert und der frisch manikürte Nagel sogar abbricht, obwohl man abends doch ausgehen wollte, oder unser Selbstbräuner ausgerechnet am Tag des wichtigen Meetings unschöne Flecken im Gesicht hinterlassen hat. Mit ein paar einfach Mittelchen kann man sich aber schnell helfen – getreu dem Motto: Selbst ist die Frau!
Wie man die Nägel in Form bringt und gepflegt aussehen lässt, hat uns Mara von Frag die Gurus bereits in einem der vorherigen Blog Posts verraten. Wenn der Nagel aber dann doch einmal im Eifer des Gefechts abbricht oder einreißt, hilft meist nur die Nagelfeile. Und nicht selten stellt man fest, dass man genau an diesem Tag eine andere Handtasche dabei hat und das SOS-Nagel-Kit liegt da, wo es richtig gut liegt – Zuhause nämlich. Doch eine Schachtel Streichhölzer kann Abhilfe schaffen! Die Zündfläche der Streichholzschachtel funktioniert ähnlich wie eine Feile und kleine Risse im Nagel lassen sich ausgleichen. Gehört man zu den Frauen, die immer Pflaster dabei haben, empfiehlt es sich den Unsichtbaren Schutz von Hansaplast auch einfach einmal als Nagelpflaster auszuprobieren. Ein kleines Stück herausschneiden und auf den Nagel oder die wunde Nagelhaut kleben, fertig – und man sieht gar nichts.
Noch ist (zumindest laut Kalender) Sommer. Doch nicht nur in den kälteren, sonnenärmeren Jahreszeiten greift Frau auch gerne hin und wieder zu Selbstbräuner, sicher nicht zuletzt auch deswegen, weil direkte Sonneneinstrahlung über kurz oder lang unsere Haut ganz schön strapaziert und ohne Schutz sogar dauerhaft schädigen kann. Selbstbräuner sind eine gute Alternative, der Sonne aus dem Weg zu gehen, ohne dabei auf einen gesunden, sonnengeküssten Teint zu verzichten. Wird der aber in zu großer Menge aufgetragen, kann er für ein echtes Beauty-Problem sorgen. Unansehnliche Verfärbungen und Flecken im Gesicht, auf Hals, Armen und Dekolleté können die falsche Bräune rigoros auffliegen lassen und alles andere als ein gutes Gefühl bescheren. Allerdings färben Selbstbräuner nur die oberste Hautschicht ein. Mit einem guten Peeling lassen sich Problemstellen wieder entfärben und die Haut sieht wie vorher, gut gepflegt aus. So besteht kein Grund, sich nach einem Bräunungsunfall eine Woche zu Hause zu verkriechen.
Unter der Dusche muss es morgens mal wieder schnell gehen, aber man will unbedingt den neuen Rock zur Arbeit oder in die Uni tragen, also werden schnell die Beine rasiert. Zack, da fließt auch schon Blut! Für Männer, die sich beim Rasieren im Gesicht schneiden, wie kleine Rasurverletzungen an den Beinen bei uns Frauen gilt – kein Zellstofftuch in Fetzen reißen und auf die Wunde legen . Das Material saugt sich voll und die Wunde blutet nur noch länger. Lieber vorsichtig abtupfen und warten, bis der Schnitt sich von selbst geschlossen hat, ehe man etwas Wundcreme darauf gibt. Und auch hier kann der Unsichtbare Schutz wieder ein wahrer Helfer sein, um die kleine Verletzung vor neuerlicher Reizung zu schützen und gleichzeitig wird die Wundheilung gefördert.
Wenn es mal wieder länger am Abend war, sieht man uns das meisten am nächsten Morgen als Erstes an den Augen an. Dabei können Schwellungen schnell behoben werden. Hierfür werden lediglich zwei Wattepads mit kaltem Kaffee getränkt und auf die Augen gegeben, schon gehen die Schwellungen zurück. Alternativ können auch zwei kühle Teelöffel auf die geschlossenen Augenlider gelegt werden. Jedoch nie das kalte Metall in direkten Kontakt mit der feinen Haut der Augenpartie bringen! Vorher die Löffel in ein Taschentuch wickeln.
Ihr seht, Beauty-Unfälle gibt es unzählige. Aber gehören sie nicht auch einfach dazu und machen uns charmant?
Was ist euch schon einmal passiert und wie habt ihr das Missgeschick behoben?
Wir freuen uns von euch zu lesen.












3 Kommentare
akaTheBride SAYS:
Schöne Idee für einen Artikel! Habe auch direkt was dazugelernt: nie wieder abgerissenes Klopapier auf eine Schnittwunde pappen!;) Den Tipp mit den in Kaffee getränkten Wattepads werde ich definitiv mal testen, wenn meine Augen das nächste Mal zicken.
Eigene SOS-Tipps habe ich leider nicht, bin da echt ganz schlecht drin
und immer auf die Youtube-Mädels angewiesen!^^ Deshalb auch mal an dieser Stelle: danke dafür.
30. August 2010 um 19:57
Lynne SAYS:
Hallo liebes Bräutchen! Ich habe früher auch immer Klopapier drauf gepappt auf jeden Schnitt. Tatsächlich ist das auch direkt jedes Mal schön da getrocknet nach einer Weile des “Vollsaugens” und wenn man es dann löst, blutet es nur doch wieder.
Besser ist natürlich, wenn man sich gar nicht erst schneidet…
31. August 2010 um 14:19
Andreea SAYS:
Mir gehen die manikürten Finger immer dann kaputt, wenn es gerade wichtig ist perfekt auszusehen. Wie verhext.
Da habe ich noch nichts gefunden, man kann ja nicht zu jedem Meeting mit Nagellack auftauchen
Demnächst verreise ich etwas länger – und verzichte auf lackierte Nägel. Schade! Aber in Japan werde ich im Laden wahrscheinlich nie herausfinden welcher der Nagellackentferner ist!
21. September 2010 um 21:57
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